Billige Zahnpasten schützen auch gut

"Konsument"-Test

Billige Zahnpasten schützen auch gut

Kariesschutz muss nicht teuer sein - das zeigt ein Bericht des Testmagazins "Konsument". Auch sehr preiswerte Produkte schnitten gut ab.

Was ist wichtig?
Worauf kommt es bei einer Zahnpasta besonders an? Die Maiausgabe des "Konsument" gibt die Antwort: auf den Fluoridgehalt (für den Kariesschutz) und den Abrieb (gegen unschöne Verfärbungen). Elf der 14 getesteten Zahnpasten erhielten eine "sehr gute" bzw. "gute" Bewertung. Darunter befinden sich auch sehr preiswerte Produkte für weniger als einem Euro pro 100 Milliliter (von dm, Hofer, Lidl).

Wichtigster Bestandteil: Fluorid
Am wichtigsten ist bei Zahnpasten, dass sie den Wirkstoff Fluorid für die Kariesprophylaxe enthalten. Er hilft, die Zahnoberfläche zu remineralisieren und die Widerstandsfähigkeit der Zähne gegen Säuren zu erhöhen. Die drei getesteten Zahnpasten von Ajona, Lavera und Sante enthielten nicht oder nur ungenügend Fluorid und wurden daher mit "nicht zufriedenstellend" bewertet.

Bei Zahnverfärbungen
Kaffee, Tee und Zigaretten hinterlassen auf den Zähnen unschöne Verfärbungen. Dagegen helfen Zahnpasten mit hohem Abrieb, die viele "Putzkörper" enthalten und manchmal auch mit Zusätzen wie "Whitening-Effekt" beworben werden. Im Test gab es sowohl mit hohem, mittlerem als auch niedrigem Abrieb "sehr gute" oder "gute" Zahnpasten mit ausreichendem Kariesschutz.

Elektrische Zahnbürsten
Mit der Handzahnbürste kann man das Karies verursachende Plaque zwar genauso gut entfernen. Am wenigsten kann man beim Putzen aber mit einer elektrischen Zahnbürste falsch machen. Dass auch hier der Preis kein Qualitätskriterium ist, zeigt ein Test zu neun elektrischen Zahnbürsten. Dabei konnten punktemäßig Zahnbürsten um rund neun bzw. rund 30 Euro (Müller/Sensident, Braun Oral-B Vitality Precision Clean) mit "guten" um 120 bzw. rund 200 Euro locker mithalten.

Details zum Zahnpasten-Test sowie einen weiteren Test zu elektrischen Zahnbürsten gibt es in der "Konsument"-Maiausgabe und unter www.konsument.at.

Das müssen Sie über Zähne wissen: 1/5
Milchzähne Die ersten Milchzähne sprießen mit einem halben Jahr. Mit zweieinhalb Jahren sind in der Regel alle 20 Milchzähne durchgebrochen.
Wenn die Milchzähne ausfallen Die Milchzähne fallen ab dem Alter von sechs Jahren nach und nach aus. Hinter den Milchzähnen sind die bleibenden Zähne schon angelegt. Allmählich verdrängen sie die Milchzähne aus dem Kieferknochen.
Zweite Zähne Mit dem Ausfallen der Milchzähne sprießen die 32 bleibenden Zähne, mit denen du bis ans Lebensende auskommen musst. Hier sieht man die eine Hälfte im Unterkiefer eines Erwachsenen. Für den Fall dass die Zähne nicht gerade wachsen, gibt es Zahnspangen.
32 Zähne So teilen sich die Zähne auf:
  • 4 Weisheitszähne
  • 8 Mahlzähne
  • 8 Backenzähne
  • 4 Eckzähne
  • 8 Schneidezähne
Kalzium Milch enthält viel Kalzium, das die Zähne härter und damit weniger empfindlich macht.

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