So schnell macht Urlaub krank

Freizeitkrankheit

So schnell macht Urlaub krank

Bettruhe statt Freizeit-Action
Kennen Sie das auch? Die ganze Woche arbeitet man auf Freitag-Abend hin und schmiedet eifrig Pläne fürs Wochenende. Dann ist es soweit – und Sie werden krank. Angefangen von Kopfschmerzen bis hin zu ernsthaften Infekten. Die unter Experten genannte „Leisure Sickness“ zu Deutsch: „Freizeitkrankheit“ macht Sie an den Tagen, an denen Sie eigentlich Ihren inneren Frieden finden und neue Energie tanken sollten, krank.

Wochenende: Alptraum?
Aber was sind die genauen Ursachen, dass Sie das hart verdiente Wochenende im Bett verbringen lässt? Schuld daran ist dauerhafter Stress. Auch viel zu viele Stunden in der Arbeit und zu wenig Pausen lösen diese ernstzunehmende Krankheit aus. Durch das hohe Verantwortungsgefühl können Menschen dann auch in ihrer Freizeit nicht abschalten. Führungskräfte und Menschen die oft Überstunden machen sind besonders gefährdet an der „Leisure Sickness“ zu erkranken.

Ernstzunehmende Krankheit
Entwarnung gibt es dabei aber für Raucher, Kaffeesüchtige und für die die sich gerne ein Glas Wein gönnen: Der Konsum von Nikotin, Koffein und Alkohol hat mit der Krankheit nichts zu tun. Genauso wenig wie der Beziehungsstatus. Psychologen warnen allerdings, dass diese Krankheit mit psychosomatischen Erkrankungen zu vergleichen ist und daher sehr ernst genommen werden sollte.

Das sind die wichtigsten Vitamine: 1/13
VITAMIN A Wichtig für: Stärkung der Sehkraft, gesunde Haut und Schleimhäute. Tagesbedarf: 0,8-1 mg. Was den Bedarf erhöht: Schwangerschaft. Beste Versorgung: Karotten, Spinat, roter Paprika, Leber.
VITAMIN D Wichtig für: Knochenwachstum und gesunde Zähne. Tagesbedarf: 20 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Wenig Bewegung im Freien. Beste Versorgung: Eier, Hering, Forelle, Lachs.
 
VITAMIN E Wichtig für: Schutz der Körperzellen vor schädigenden freien Radikalen. Tagesbedarf: 12-15 mg Was den Bedarf erhöht: Rauchen, Leistungssport. Beste Versorgung: Pflanzliche Öle, Haselnüsse.
 
VITAMIN K Wichtig für: Eine normale Blutgerinnung und gesunde, starke Knochen. Tagesbedarf: 60-80 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Längere Einnahme von Antibiotika. Beste Versorgung: Brokkoli, Spinat, Karfiol.
 
VITAMIN B1 Wichtig für: Energie-und Kohlenhydratstoffwechsel, Muskulatur. Tagesbedarf: 1-1,3 mg. Was den Bedarf erhöht: Stress und körperliche Belastungen. Beste Versorgung: Haferflocken, Schinken, Sonnenblumenkerne.
 
VITAMIN B2 Wichtig für: Energiestoffwechsel, Haut. Tagesbedarf: 1,2-1,4 mg. Was den Bedarf erhöht: Alkoholkonsum, starke körperliche Belastung. Beste Versorgung: Eier, Innereien, Nüsse.
 
VITAMIN B3 Wichtig für: Regulierung des Blutzuckerspiegels, Proteinund Fettstoffwechsel. Tagesbedarf: 13-16 mg. Was den Bedarf erhöht: Nichts. Beste Versorgung: Erdnüsse, Rindfleisch, Huhn.
 
VITAMIN B5 Wichtig für: Abbau von Fett und Kohlenhydraten. Fördert das Haarwachstum. Tagesbedarf: 6 mg. Was den Bedarf erhöht: Einseitige Ernährung. Beste Versorgung: Erdnüsse, Vollkornbrot, Wassermelone.
 
VITAMIN B6 Wichtig für: Starke Nerven, Eiweißstoffwechseln, Ausschüttung von Serotonin. Tagesbedarf: 1,2-1,6 mg. Was den Bedarf erhöht: Nichts. Beste Versorgung: Avocado, Lachs, Kartoffel, Mais.
 
VITAMIN B7 Wichtig für: Aufbau von Haut, Haaren und Fingernägeln. Tagesbedarf: 30-60 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Rauchen, starker Alkoholkonsum. Beste Versorgung: Sojabohnen, Haferflocken, Linsen.
VITAMIN B11 (FOLSÄURE) Wichtig für: Infektabwehr, Zellteilung und Zellneubildung. Tagesbedarf: 400 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Schwangerschaft, Kinderwunsch. Beste Versorgung: Spinat, Weizenkleie, Tomate, Hefe.
 
VITAMIN B12 Wichtig für: Abbau von Fettsäure, Bildung von Körperzellen, Aktivierung des Stoffwechsels. Tagesbedarf: 3 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Vegetarische Ernährung. Beste Versorgung: Rindfleisch, Eier, Käse, Makrele.
 
VITAMIN C Wichtig für: Bindegewebe, Immunabwehr, Wundheilung. Tagesbedarf: 100 mg. Was den Bedarf erhöht: Immer wiederkehrende Infekte, Rauchen, Stress. Beste Versorgung: Zitrusfrüchte (wie Zitronen und Orangen), Erdbeeren, Paprika.

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