Shred-Diät schreddert Speck weg

Neuer Abnehm-Trend

Shred-Diät schreddert Speck weg

Sie möchten in sechs Wochen zwei Kleidergrößen weniger haben? Mit der neuen Shred-Diät ist das angeblich möglich. Beim neuen Abnehm-Trend aus den USA sollen mit 7 kleinen Mahlzeiten am Tag und verschiedenen Sporteinheiten die Kilos schmelzen. Die Abstände zwischen dem Essen sind genau festgelegt, das soll dabei helfen, Heißhunger-Attacken zu vermeiden. Klingt aufwendig und ist nur bedingt alltagstauglich, aber einen Versuch wert.

Was ist die Shred-Diät?
Erfunden wurde das Abspeck-Programm vom US-Mediziner Ian K. Smith. Der Name kommt vom englischen Wort "To shred", was so viel wie schreddern oder zerkleinern heißt. Und so geht's: Rund 1200 Kilokalorien werden in vier Mahlzeiten und 3 Snacks aufgeteilt und gleichmäßig über den Tag verteilt konsumiert. Dadurch soll der Blutzuckerspiegel konstant gehalten werden - es kommt kein Hungergefühl auf. Das Problem: Die einzelnen Mahlzeiten liefern maximal 200 Kalorien, da wird nicht jeder satt.

Abwechslung
Die Diät setzt außerdem auf Abwechslung, denn das soll den Stoffwechsel anregen. Teilweise gibt Smith die Mahlzeiten vor, zum Beispiel Smoothies oder Eiweißshakes. Ansonsten besteht der Speiseplan aus fettarmer Mischkost. Abends wird auf klassische Kohlenhydrate wie Nudeln oder Reis verzichtet.

Das sabotiert Ihre Diät 1/10
1. Nebenbei hineinschlingen
Oft muss man in der Mittagspause durcharbeiten und isst daher nur schnell nebenbei, oder man schlingt das Abendessen neben dem Fernsehen hinunter - Vorsicht! Ablenkungen sind echte Dickmacher. Denn wenn man abgelenkt ist, nimmt man das Sättigungsgefühl einfach nicht wahr. Unangenehme Folgen von zu viel Ablenkung können neben Gewichtsproblemen, auch Verstopfung oder Durchfall, Völlegefühl und Magenschmerzen sein.

Tipp: Nehmen Sie sich täglich Zeit für drei Mahlzeiten. Decken Sie den Tisch und genießen Sie Ihr Mahl.
2. Kein Sättigungsgefühl Sie fühlen sich nie richtig satt und lassen sich leicht von Schokolade, Chips und anderen Dickmachern verführen.

Tipp: Essen Sie sich zu den festen Mahlzeiten richtig satt. Greifen Sie aber zu fettarmen und gesunden Gerichten. Versuchen Sie zwischen Hunger und Appetit klar zu unterscheiden.
3.Träger Darm Der Darm spielt beim Abnehmen eine große Rolle. Wenn er nicht richtig arbeitet kann es zu Übergewicht kommen. Die Ursache sind meist ein Mangel an Ballaststoffen, Flüssigkeit oder Bewegung. Auch eine zuckerreiche Ernährung kann den Darm träge machen.Tipp: Greifen Sie zu Vollkornprodukten, Obst und Gempse. Fleisch und Zucker sollte hingegen nur in kleinen Mengen konsumiert werden. Trinken Sie genug und bauen Sie regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag ein.
4. Setpoint erreicht Nach der Setpoint-Theorie gibt es ein physiologisches Gewicht, das der Körper anstrebt. Ist dieses erreicht, bewegt sich der Zeiger auf der Waage nur noch ganz wenig.Tipp: Überprüfen Sie Ihre Diät-Ziele! Müssen Sie wirklich noch einige Kilos abnehmen oder jagen Sie einem falschen Ideal hinterher. Nicht jeder Mensch ist von der Veranlagung her ganz dünn. Legen Sie zumindest eine Diät-Pause ein und versuchen Sie Ihr Gewicht zu halten. In dieser Zeit sollten Sie genussvoll, aber gesund essen.
5. Zu wenig Bewegung Allein durch eine Diät nimmt man nicht ab - zumindest nicht auf Dauer!Tipp: Suchen Sie sich einen Sport, der Ihnen Spaß macht und sich auch einfach in den Alltag integrieren lässt. Wer täglich eine Stunde lang bist zum nächsten Fitnesscenter braucht, verliert schnell die Lust.
6. Hormonelle Blockaden Manchmal kann auch eine Hormonstörung der Grund für Übergewicht sein. So führt zum Beispiel eine Unterfunktion der Schilddrüse dazu, dass zu wenig Schilddrüsenhormon gebildet wird. Dadurch läuft der Energiestoffwechsel langsamer als bei einem gesunden Menschen. Betroffene fühlen sich häufig schlapp und müde und haben Übergewicht.Tipp: Bei einer hormonellen Störung kann nur der Arzt weiterhelfen.
7. Falsche Getränke Eigentlich essen Sie eh fast gar nichts, trotzdem tut sich auf der Waage nichts. Viele Menschen unterschätzen die Kalorien von Getränken - das sind die heimlichen Dickmacher. Zuckerreiche Getränke und Alkohol sind Figurfallen, da sie zwar jede Menge Kalorien liefern, aber überhaupt nicht sättigen.Tipp: Alkohol und Softdrinks sollten die Ausnahme bleiben. Stillen Sie Ihren Durst am besten mit Wasser.
8. Zu viele Diäten Wer ständig hungert, zwingt seinen Körper Kalorien zu sparen. Der Stoffwechsel schaltet auf Sparflamme, jedes Gramm Fett zu viel wird sofort eingelagert. Auch das natürliche Sättigungsfühl leidet darunter. Wer ständig Hunger hat, bekommt große Lust auf fettige und süße Speisen. Menschen, die auf Dauer zu viel oder zu wenig essen, können Appetit und Hunger nicht mehr voneinander unterscheiden.Tipp: Steigen Sie auf gesunde Ernährung um, bei der Sie sich gesund richtig satt essen können.
9. Stress
Stress blockiert das Abnehmen enorm. Zum einen hat man bei permanentem Stress keine Zeit und Lust auf Sport und Bewegung und greift stattdessen zu Schokolade und anderer Nervennahrung. Und zum anderen ist bei Stress der Magnesiumbedarf erhöht, sodass es zu Stoffwechselstörungen kommen kann.

Tipp: Gönnen Sie sich kleine Auszeiten und stellen Sie auf eine magnesiumreiche Ernährung um. Vollkornprodukte und Nüsse sind eine gute Nervennahrung.#
10. Zu wenig Schlaf
Wer zu wenig schläft, nimmt häufig nicht ab. Grund dafür ist der veränderte Hormonspiegel. Er führt zu mehr Hunger am Tag.

Tipp: Gehen Sie rechtzeitig ins Bett um genügend Schlaf abzubekommen. Wenn Sie nicht einschlafen können, kann ein Abendspaziergang helfen.

Auch Sport muss sein!
Ergänzt wird die Diät von einem moderaten Sportprogramm. Zu Beginn stehen an fünf Tagen pro Woche 45 Minuten leichtes Ausdauertraining am Programm. Später wird zwischen Ausdauer- und Krafttraining abgewechselt.

Alltagstauglich?
Die genau vorgeschriebenen Mahlzeiten können für berufstätige Menschen zum Problem werden. Auch der Restaurantbesuch mit Freunden gestaltet sich äußerst schwierig. Zudem ist fraglich, ob die Kilos wirklich so schnell schmelzen. Und auch die Ernährung nach den sechs Wochen spielt für einen dauerhaften Gewichtsverlust eine Rolle.

Buchtipp: "Shred - Die Erfolgsdiät ohne Hungern" - Ian K. Smith.

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