Pubertät endet erst mit 25 Jahren

Turbulente Zeit

Pubertät endet erst mit 25 Jahren

Eltern nerven, das Gesicht gleicht der kraterigen Oberfläche des Mondes, Grenzen werden ausgelotet, Stimmungsschwankungen im Sekundentakt – Eine turbulente und herausfordernde Zeit für Jugendliche und Mama und Papa: Die Pubertät. Es ist nicht einfach erwachsen zu werden.

Während in dieser Zeit Kinder ihren eigenen Weg und Platz in der Welt finden, fanden Forscher jetzt heraus, dass der Reifeprozess erst im 25. Lebensjahr abgeschlossen ist. Im Fachblatt The Lancet wurde eine Studienreihe zum Thema „Gesundheit Heranwachsender“ publiziert.

Zehn goldene Regeln durch die Pubertät: 1/10
Regel  1 Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind alleine sein möchte und sich vor der Familie zurückzieht oder die Gesellschaft seiner Freunde den Familienaktivitäten vorzieht.
Regel 2 Leben Sie nur das vor, woran Sie glauben und was für Sie wichtig ist im Leben.
Regel 3 Hören Sie zu, auch in den unvorstellbarsten Situationen. Entwickeln Sie Mitgefühl für diese tubulente Phase.
Regel 4 Zeigen Sie Konsequenzen! Verhandeln Sie faire, zeitlich begrenzte Regeln und Lösungen und halten Sie sie ein.
Regel 5 Stellen Sie sich gemeinsam den Konflikten.
Regel 6 Bleiben Sie in Kontakt und bieten Sie gemeinsame praktische Aktivitäten an.
Regel 7 Übergeben Sie dem heranwachsenden Jugendlichen bewusst nach und nach immer mehr Verantwortung und (nur) das nötige Geld.
Regel 8 Unterstützen Sie den Jugendlichen dabei, Verantwortung in einer Gemeinschaft zu übernehmen.
Regel 9 Ergreifen Sie Gelegenheiten für Gespräche über das Leben, die Liebe und den Tod.
Regel 10 Unterstützen Sie Ihr jugendliches Kind dabei, ein Ritual für seinen persönlichen Übergang ins Erwachsenenalter zu finden.

Das Gehirn unterläuft im Teenageralter einem Prozess, der einer Großbaustelle ähnelt: Alte Nervenverbindungen sterben ab, Hormone schießen ein, die Informationsverarbeitung wird schneller. Der Hang zum Risiko ist verschärft durch die Ausreifung des präfrontalen Cortex im Hirn, der für richtiges Abschätzen für die Folgen einer Handlung verantwortlich ist.

Gleichzeitig ist das pubertierende Gehirn anfälliger für Alkohol- und Drogenmissbrauch. So soll für Jugendlich der familiäre Rückhalt der wichtigste Aspekt für die Gesundheit sein, weil er weniger anfällig für Alkohol und Drogen mache, laut The Lancet.

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