Erstmals seit 26 Jahren keine Grippewelle in Wien

Influenza

Erstmals seit 26 Jahren keine Grippewelle in Wien

In der Influenzasaison 2013/14 hat der Wiener Grippemeldedienst erstmals seit 26 Jahren keine Grippewelle verzeichnet. Ein milder Verlauf wurde in ganz Europa verzeichnet. "Dass nicht einmal die Schwelle erreicht wird, die zur Ausrufung der Grippewelle führt, ist äußerst selten", sagte Ursula Karnthaler, die Leiterin des Bereichs Infektionsvorsorge in der MA 15 (Gesundheitsdienste) am Donnerstag.

So wurde in Wien die Marke von 10.000 Neuerkrankungen pro Woche - ab da wird eine Grippewelle ausgerufen - in dieser Influenzasaison nicht überschritten, was in der 42-jährigen Geschichte des Wiener Grippemeldedienstes zuletzt vor 26 Jahren der Fall war. Der stärkste Anstieg der registrierten Neuerkrankungen wurde mit 9.900 Erkrankten Mitte Februar erreicht.

Stark gesunken ist ebenso die Zahl der Gesamterkrankungen im Zeitraum von Oktober 2013 bis April 2014. Mit 193.300 ist es ein Rückgang von rund 23 Prozent im Vergleich zur Saison 2012/13, wo noch 250.000 Fälle an Grippe und grippalen Infekten verzeichnet wurden.

Das sind die wichtigsten Vitamine: 1/13
VITAMIN A Wichtig für: Stärkung der Sehkraft, gesunde Haut und Schleimhäute. Tagesbedarf: 0,8-1 mg. Was den Bedarf erhöht: Schwangerschaft. Beste Versorgung: Karotten, Spinat, roter Paprika, Leber.
VITAMIN D Wichtig für: Knochenwachstum und gesunde Zähne. Tagesbedarf: 20 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Wenig Bewegung im Freien. Beste Versorgung: Eier, Hering, Forelle, Lachs.
 
VITAMIN E Wichtig für: Schutz der Körperzellen vor schädigenden freien Radikalen. Tagesbedarf: 12-15 mg Was den Bedarf erhöht: Rauchen, Leistungssport. Beste Versorgung: Pflanzliche Öle, Haselnüsse.
 
VITAMIN K Wichtig für: Eine normale Blutgerinnung und gesunde, starke Knochen. Tagesbedarf: 60-80 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Längere Einnahme von Antibiotika. Beste Versorgung: Brokkoli, Spinat, Karfiol.
 
VITAMIN B1 Wichtig für: Energie-und Kohlenhydratstoffwechsel, Muskulatur. Tagesbedarf: 1-1,3 mg. Was den Bedarf erhöht: Stress und körperliche Belastungen. Beste Versorgung: Haferflocken, Schinken, Sonnenblumenkerne.
 
VITAMIN B2 Wichtig für: Energiestoffwechsel, Haut. Tagesbedarf: 1,2-1,4 mg. Was den Bedarf erhöht: Alkoholkonsum, starke körperliche Belastung. Beste Versorgung: Eier, Innereien, Nüsse.
 
VITAMIN B3 Wichtig für: Regulierung des Blutzuckerspiegels, Proteinund Fettstoffwechsel. Tagesbedarf: 13-16 mg. Was den Bedarf erhöht: Nichts. Beste Versorgung: Erdnüsse, Rindfleisch, Huhn.
 
VITAMIN B5 Wichtig für: Abbau von Fett und Kohlenhydraten. Fördert das Haarwachstum. Tagesbedarf: 6 mg. Was den Bedarf erhöht: Einseitige Ernährung. Beste Versorgung: Erdnüsse, Vollkornbrot, Wassermelone.
 
VITAMIN B6 Wichtig für: Starke Nerven, Eiweißstoffwechseln, Ausschüttung von Serotonin. Tagesbedarf: 1,2-1,6 mg. Was den Bedarf erhöht: Nichts. Beste Versorgung: Avocado, Lachs, Kartoffel, Mais.
 
VITAMIN B7 Wichtig für: Aufbau von Haut, Haaren und Fingernägeln. Tagesbedarf: 30-60 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Rauchen, starker Alkoholkonsum. Beste Versorgung: Sojabohnen, Haferflocken, Linsen.
VITAMIN B11 (FOLSÄURE) Wichtig für: Infektabwehr, Zellteilung und Zellneubildung. Tagesbedarf: 400 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Schwangerschaft, Kinderwunsch. Beste Versorgung: Spinat, Weizenkleie, Tomate, Hefe.
 
VITAMIN B12 Wichtig für: Abbau von Fettsäure, Bildung von Körperzellen, Aktivierung des Stoffwechsels. Tagesbedarf: 3 Mikrogramm. Was den Bedarf erhöht: Vegetarische Ernährung. Beste Versorgung: Rindfleisch, Eier, Käse, Makrele.
 
VITAMIN C Wichtig für: Bindegewebe, Immunabwehr, Wundheilung. Tagesbedarf: 100 mg. Was den Bedarf erhöht: Immer wiederkehrende Infekte, Rauchen, Stress. Beste Versorgung: Zitrusfrüchte (wie Zitronen und Orangen), Erdbeeren, Paprika.

Wien ist kein Einzelfall, in ganz Österreich war während der gesamten Grippesaison nur eine moderate Influenzavirusaktivität nachweisbar. Das passt auch zum gesamteuropäischen Trend, der eine langsame und teilweise veränderte Ausbreitung der Influenza zeigte.

Die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely betonte in einem Statement die Bedeutung des Grippemeldedienstes als Frühwarnsystem: "Dieses Jahr ist eine große Grippewelle zum Glück ausgeblieben, aber das heißt nicht, dass wir bei der Vorsorge nachlassen. Auch nächsten Herbst wird es daher wieder eine Grippeimpfaktion geben."

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