Infektionsgefahr in Öffis besonders hoch

Grippe und Co.

Infektionsgefahr in Öffis besonders hoch

Die Infektionsgefahr ist in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders hoch. Wer Busse und Straßenbahnen nutzt, hat einer kleinen Studie zufolge ein etwa sechsfach erhöhtes Risiko für Atemwegsinfekte. Die Mediziner der Universität Nottingham befragten während der Grippesaison 72 Patienten, die ihren Hausarzt wegen Infektionen der Atemwege konsultierten, sowie 66 vergleichbare Personen, die wegen anderer akuter Probleme in die Praxis kamen.

Ansteckungsrisiko
Bei allen Teilnehmern erkundigten sich die Forscher nach der Nutzung von Bus und Straßenbahn während der vorangegangenen fünf Tage. Resultat: Der Aufenthalt in öffentlichen Verkehrsmitteln ging mit einem um das Sechsfache erhöhten Ansteckungsrisiko einher. Besonders gefährdet waren gelegentliche Fahrgäste. Etwas geringer war das Risiko für die regelmäßigen Bus- und Bahnfahrer. Die Forscher raten in der Zeitschrift "BMC Infectious Diseases", gesunde wie auch kranke Nutzer solcher Verkehrsmittel sollten gerade im Winter die gängigen Hygieneregeln befolgen.

So schützen Sie sich
- Anhusten oder Anniesen vermeiden
- möglichst keine Hände schütteln
- häufig lüften
- Papiertaschentücher benutzen und diese sicher entsorgen
- gründlich und öfter Hände waschen
- größere Menschenansammlungen meiden

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