Frauen sterben häufiger an Herzinfarkt

Symptome anders

Frauen sterben häufiger an Herzinfarkt

Nicht immer schmerzt die Brust! Ein Herzinfarkt kündigt sich bei Frauen oft anders an als bei Männern und wird deshalb oft nicht erkannt. Daher ist beim weiblichen Geschlecht die Gefahr daran zu sterben, besonders hoch.

Schmerzen in der Brust
Typische Symptome für einen Herzinfarkt sind Schmerzen in der Brust, die auch in die Arme und Schultern ausstrahlen können. Diese Anzeichen treten sowohl bei der Frau, als auch beim Mann auf. Jedoch klagen Frauen bei einem Infarkt vermehrt über Müdigkeit, Schweißausbrüche und Rückenschmerzen. Sogar Schmerzen im Kiefer können auf einen Infarkt hindeuten. Darum ist die Diagnose oft sehr schwierig und die Behandlung beginnt häufig später als bei Männern.

Frauen neigen außerdem dazu, körperliche Warnzeichen zu verdrängen oder an deren Bedeutung zu zweifeln. Bei einem sogenannten stummen Herzinfarkt treten bei Frauen überhaupt keine Schmerzen auf. Oft wird er erst viel später bei einem EKG festgestellt.

Symptome eines Herzinfarkts 1/7
Angst Panikattacken bis zur Todesangst können Anzeichen eines drohenden Infarkts sein.

Brustenge Die sehr unangenehme Angina pectoris ist ein Warnzeichen für Herzinfarkt.

Schmerz Sitzt meist hinter dem Brustbein, kann aber ausstrahlen.
Blässe Fahle Gesichtsfarbe deutet auf akuten Schockzustand hin.
Atemnot Ist der Herzmuskel bereits stark geschädigt, staut sich Blut in der Lunge.
Übelkeit Zusammen mit Schmerz im Oberbauch vor allem bei Frauen ein Infarkt-Symptom.
Kalter Schweiß Ist oft Vorbote der Stresssituation durch drohenden Herzinfarkt.

Was im Notfall zu tun ist
Nicht abwarten

Häufig treten die Symptome nachts oder auch frühmorgens auf. Zögern Sie nicht und warten Sie nicht ab, bis sich die Beschwerden bessern, sondern handeln Sie sofort. Egal, wie spät es ist oder wo Sie gerade sind.

Notarzt
Wenn auch nur eines der oben beschriebenen Symptome auftritt, sollten Sie unverzüglich den Notarzt oder die Rettung rufen (Tel. Nr. 144). Der Hausarzt ist in diesem Fall nicht der richtige Ansprechpartner.

Ruhe bewahren
Äußern Sie schon am Telefon den Verdacht auf Herzinfarkt. Warten Sie dann am besten liegend in Ruhe ab. Denn körperliche Anstrengung erhöht den Sauerstoffbedarf des Herzens und verschlimmert die Situation.

Das gefährdet die Gesundheit:

Die sieben Gesund-Gefahren 1/7
Die Muskeln schwinden Unsere mehr als 660 Muskeln lassen uns gehen, stehen, laufen, lieben, lachen. Aber nur so lange wir etwas für sie tun – sonst verwandeln sie sich in Fettgewebe. Das schadet nicht nur der Figur, sondern auch der Gesundheit. Fatal: Fast 80 Prozent der über 40-Jährigen verfügen über zu wenig Muskelmasse. 
Welche Folgen drohen?
Zunächst Übergewicht – weil Muskeln unser größtes Stoffwechselorgan darstellen. Es kann aber auch Osteoporose (Knochenschwund) entstehen: Die Knochen werden mürbe, weil ohne aktive Muskeln der Zug auf das Skelett fehlt, der die Knochenzellen zur Neubildung animiert. Weiteres Risiko: Arthrose in den Knien.Bin ich gefährdet?
Setzen Sie sich auf einen Stuhl; Arme über der Brust kreuzen. Nun möglichst schnell fünfmal aufstehen und setzen. Schaffen Sie das nicht in zehn Sekunden, weisen Ihre Muskeln bereits Schwächen auf.Was kann ich tun?
Selbst untrainierte Muskeln können ihre Kraft in einem Jahr verdoppeln. Dazu müssen Sie nicht ins Fitness-Studio: Kniebeugen, Sit-ups und Liegestütze sind Top-Übungen für daheim!
Hungrige Körperzellen

Jede Minute gehen drei Milliarden Körperzellen zugrunde – gleichzeitig bilden sich genau so viele neue: Nach zehn Jahren haben sich die Knochen erneuert, die Haut nach drei Wochen. Voraussetzung dafür sind genügend Nährstoffe – und ein gesunder Darm, der sie aufnehmen kann. Doch jeder Zweite hat Probleme mit der Verdauung. 


Welche Folgen drohen?
Hängt davon ab, was fehlt: Mit zu wenig Zink (aktiviert 160 Hormone!) leidet die Fruchtbarkeit und Wunden verheilen schlecht. Ohne genug Vitamin C sinkt die Immunkraft. Und mangelt es etwa an Kalzium, werden die Knochen brüchig. 


Bin ich gefährdet?
Wer Verdauungsprobleme (wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen) hat, muss damit rechnen, dass sein Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist. 


Was kann ich tun?
Sich ausgewogen ernähren und sich beim Essen Zeit nehmen: Je öfter Sie einen Bissen kauen, desto leichter können Enzyme im Speichel die Nahrung aufspalten.

Gestörter Stoffwechsel Unsere Schilddrüse stimuliert als zentrale „Energiebehörde“ den ganzen Stoffwechsel. Leider kränkelt sie bei jedem Dritten – oft unbemerkt.Welche Folgen drohen?
ei einer Schilddrüsen-Unterfunktion fehlt es an Energie: Wir nehmen an Gewicht zu und haben keinen Antrieb. Bei einer Überfunktion passiert das Gegenteil: Man ist überdreht und verliert an Gewicht, obwohl man normal isst. Unbehandelt kann in beiden Fällen das Herz leiden.Bin ich gefährdet?
Sowohl Über- als auch Unterfunktion der Schilddrüse kann zu einem Kropf führen. Bei Verdacht schafft ein Internist oder Endokrinologe Klarheit.Was kann ich tun?
Achten Sie darauf, genügend Jod (180 bis 200 µg pro Tag) zu bekommen: Das klappt, wenn Sie jodiertes Speisesalz verwenden und zweimal wöchentlich Seefisch essen. Bei einer Überfunktion helfen leider nur Medikamente oder eine OP.
Überforderte Entgiftung Schadstoffe können sich über Jahre hinweg ansammeln. Besonders tückisch sind Schwermetalle: Sie blockieren Entgiftungsenzyme und reichern sich in Leber, Nieren, Gehirn und Nervensystem an.Welche Folgen drohen?
Überforderte Selbstreinigungskräfte reduzieren die Leistungsfähigkeit des Körpers: Man ist ständig müde. Weitere Vergiftungs-Symptome können Muskelschmerzen, Gelenksentzündungen oder chronische Hormonstörungen sein.Bin ich gefährdet?
Vorsicht ist geboten, wenn Sie viel mit Desinfektionsmitteln, Farben, Pestiziden oder ähnlichem zu tun haben. Auch wer regelmäßig zu Medikamenten oder zu viel Alkohol greift, kann seine Entgiftungsorgane überfordern. Warnzeichen: stumpfes Haar, brüchige Fingernägel, Dauerschlappheit.
was kann ich tun? Verzichten Sie auf Fertigprodukte und greifen Sie zu Bio-Gemüse (erspart Pestizide und Insektizide). Wichtig: Mindestens 1,5 Liter täglich trinken: Wasser ist das beste Transportmittel für Gift- und Schlackenstoffe. Ist unser Hauptentgiftungsorgan, die Leber, strapaziert, fördern Extrakte aus Mariendistel und Artischocke (in Kapsel- oder Teeform) die Regeneration. Tipp: Auch das Springen auf Minitrampolinen wirkt wie eine Ganzkörpermassage, die den Abfall aus den Zellen quetscht und über die Lymphe abtransportiert.
Die Abwehr schwächelt Ein starkes Immunsystem heilt den Körper von allein: Fresszellen und natürliche Killerzellen stürzen sich auf Krankheitserreger im Organismus.Welche Folgen drohen?
Ein angeschlagenes Immunsystem schwächt den ganzen Körper und erhöht das Risiko für Krebs oder einen Herzinfarkt. Eine überschießende Abwehr wiederum ist schuld an Allergien. Greifen die Abwehrkräfte den eigenen Körper an, können diese Autoimmunreaktionen zu Rheuma, Arthritis oder Diabetes führen.Bin ich gefährdet?
Schlafmangel, Rauchen und Stress reißen Löcher in die Abwehrmechanismen. Anzeichen für eine schwächelnde Immunabwehr sind ständige Erkältungen, hartnäckiger Pilzbefall oder Herpes.Was kann ich tun?
Schlafen Sie täglich sieben bis acht Stunden: Nachts regenerieren sich die Abwehrzellen am besten (siehe auch Artikel ab Seite 54). Wichtig ist auch ein gut funktionierender Blutkreislauf: Moderater Ausdauersport unterstützt ihn. Auch Wechselduschen oder Sauna regen die Durchblutung an und können die Abwehrzellen erhöhen.
Zu viele freie Radikale Die aggressiven Sauerstoffmoleküle greifen auch unsere Zellen an. Bestimmte Faktoren – wie Rauchen oder zu viel UV-Strahlung – führen dazu, dass sie überhandnehmen.Welche Folgen drohen?
Im Laufe der Jahre kann der Organismus entstehende Defekte immer schlechter beheben. Das führt letztlich zu Tumoren, grauem Star oder Gefäßverkalkung.
bin ich gefährdet? Ja, wenn Sie in letzter Zeit deutlich tiefere Falten bekommen haben. Auch wenn Sie rauchen, exzessiven Sport betreiben oder viel Stress haben.Was kann ich tun?
Gegenspieler der freien Radikale sind die Antioxidantien (wie Vitamin C, E, Beta-Carotin, oder Selen). Daher: Zu den drei Hauptmahlzeiten immer Bio-Obst oder Gemüse essen!
Wenn Stress uns auslaugt Laut WHO stellt Stress die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts dar.Welche Folgen drohen?
Unter Dauerstress sind 
Blutdruck und Blutzucker erhöht, was zu Diabetes führen kann. Weiters steigt das 
Risiko für Übergewicht und Infektionen. 
Bin ich gefährdet? Typische Stressoren sind Streit, Geldsorgen, Termindruck, Mobbing. Warnzeichen: Schlafstörungen, Verspannungen, Kopf- oder Bauchschmerzen.Was kann ich tun?
Stressfaktoren vermeiden oder die Sichtweise ändern: Sehen Sie schwierige Situationen als Herausforderung. Und: Sport baut ebenso Stresshormone ab wie Streicheleinheiten.

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