Fasten-Guide: Jetzt wird gefastet!

Entgiften

Fasten-Guide: Jetzt wird gefastet!

Schluss mit lustig: Nach Schmankerln auf der Skihütte, Faschingskrapfen und eventuellen Alkoholexzessen in der Ballzeit startet heute die Zeit der Abstinenz. Lassen Sie den Heringsschmaus Ihr letztes üppiges Abendmahl sein und nützen Sie die Fastenzeit, um den Gürtel enger zu schnallen.

Entlastung
So können Sie nicht nur den Winterspeck abbauen, sondern auch fit für den Frühling werden. „Das ist der eigentliche Sinn des Fastens: Die Verdauungsorgane werden entlastet“, erklärt ­Internist Friedrich Hoppichler. Leber und Darm freuen sich über die Auszeit von Schweinsbraten und Grappa.

Fasten dient auch der Entgiftung des gesamten Körpers.

Ihr Fasten-Planer 1/6
1. Wochenende Am besten starten Sie mit dem Heilfasten am Wochenende.
2. Einstieg Essen Sie am Freitag weniger und nehmen Sie abends Glaubersalz (Apotheke) zur Darmreinigung ein.
3. Morgens Starten Sie mit zwei Tassen Kräutertee und trinken Sie vormittags stilles Mineralwasser.
4. Mittags 250 ml verdünnter Obst- oder Gemüsesaft. Und nachmittags 2 Tassen Früchtetee.
5. Abends 250 ml salzarme Gemüsesuppe langsam löffeln.
6. Entschlackungsbad Ergänzen Sie das Fasten mit einem Entschlackungsbad: Dafür 3 EL Natron in das warme Badewasser geben und 10 Minuten darin entspannen. Begleitmaßnahme zum Fasten: Spaziergänge mit tiefen Atemzügen, um Sauerstoff in die Zellen zu schleusen.

Experten schätzen, dass wir heute rund 100.000 Giftstoffe im Gewebe ansammeln. „Toxine und Schwermetalle können sich im Körper anlagern und das Immunsystem beeinträchtigen“, erklärt Hannes Schreyer vom Institut für Bioenergetik. Ein- bis zweimal im Jahr sollte der „Müll“ raus aus den Körperzellen.

Entgiften
Besonders effektiv ist Heilfasten unter ärztlicher Aufsicht. Aber auch zu Hause kann man dem Stoffwechsel eine Pause gönnen. „Verzichten Sie auf Kaffee, Alkohol, Nikotin, Zucker, Weißmehl und Fertigprodukte. Erlaubt sind Gemüse, Obst- und Gemüsesäfte, Kräutertee und Wasser“, so Ernährungsexpertin Ingrid Kiefer.

Diese Lebensmittel helfen beim Entgiften 1/10
Grünes Blattgemüse Egal ob Spinat, Mangold oder Kopfsalat. Kann sowohl roh als auch gekocht oder zu einem Saft verarbeitet, gegessen werden. Dieses Gemüse hat besonders viel Chlorophyll und hilft so, die Umweltgifte (Schwermetalle, Pestizide) auszuschwemmen und die Leber zu schützen.
Zitrone Um die Giftstoffe nicht nur zu lösen, sondern auch auszuschwemmen, braucht der Körper viel Flüssigkeit. Ein selbst gemachter Zitronen-Saft ist dazu ideal. Das enthaltene Vitamin C ist das Entgiftungsvitamin schlechthin. Es macht die Stoffe wasserlöslich.
Brunnenkresse Kresse kann man leicht selbst anbauen oder in jeder Gemüseabteilung kaufen. Sie passt zu Salaten, Suppen oder selbst gemachten Brote. Die leicht scharfen Blätter haben einen harntreibenden Effekt und unterstützen so den Entgiftungsprozess.
Knoblauch Er kann überall leicht dazugegeben werden. Egal ob Pizza, Salat, Saucen, Fleisch, Gemüse. Und schmeckt noch dazu fantastisch. Seine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem ist bekannt. Weiters aktiviert Knoblauch die Enzyme der Leber und hilft auf diese Weise Giftstoffe loszuwerden.
Leinsamen Leinsamen wird wegen des hohen Ballaststoffgehalts oft in Müsli und Brot verwendet. Er hat eine leicht abführende Wirkung. Aufgrund seiner zahlreichen Vitamine und Mineralstoffe schafft er es, auch den Cholesterinspiegel zu senken.
Grüner Tee In grünem Tee sind besonders viele Antioxidantien enthalten. Diese binden die freien Radikale und schaffen so das nötige Gleichgewicht. Außerdem ist in grünem Tee auch Catechine, diese helfen, die Leberfunktion zu beschleunigen.
Sesam Sesam hat die Fähigkeit, die Leberzellen vor den schädlichen Einfluss von Alkohol zu bewahren. Sesam passt sowohl zum Müsli als auch zum Salat.
Früchte Früchte sind voll vielen wichtigen Substanzen. Vitamin C, Ballaststoffen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen. Bei der großen Vielfalt ist für jeden etwas dabei. Bitte die Vitaminbomben immer nur reif genießen.
Brokkoli Superfood! Kaufen Sie Brokkoli am besten ganz frisch und kochen Sie ihn nur kurz (ca. 15 Minuten). Brokkoli kann das Krebsrisiko stark reduzieren (bis zu 50-fach geringeres Risiko) Wenn das kein guter Grund ist, mindestens einmal pro Woche zu diesem Wundergemüse zu greifen.
Kraut und Kohl Es gibt zwei Hauptarten von Enzymen, die für den Entgiftungsprozess in der Leber zuständig sind. Dieses Gemüse schafft es, beide Arten zu aktivieren.

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