Deshalb fürchten wir uns vor Musik

Schürt Ängste

Deshalb fürchten wir uns vor Musik

Schon mal einen Gruselfilm ohne Ton gesehen und festgestellt, dass der ohne Musik gar nicht so furchteinflößend ist? Bei der Duschszene von „Psycho“ jagt uns ein kalter Schauer über den Rücken, während eine junge Frau duscht. Warum das so ist hat eine Studie von der School of Music der britischen Kingston University herausgefunden.

Dissonante und abrupte Tonfolgen klingen ähnlich wie Warnrufe von Tieren. Das hat eine angstauslösende Wirkung auf uns. In der Entwicklungsgeschichte der Menschen waren laute Schreie ein wichtiges Warnsignal, das bis heute seine Wirkung beibehalten hat. Greg Bryant, der and der Studie beteiligt war meint: „Solche Musik weckt das Tier in uns“.

Die besten angstreduzierenden Tipps: 1/10
1.       Lebensmittel mit niedrigem GI Das Gehirn braucht regelmäßige Zuckerversorgung, damit es richtig arbeiten kann. Schwankungen des Blutzuckerspiegels beeinflussen das Gehirn, was zu Stimmungsschwankungen, Angst- und Panikattacken führen kann. Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index (GI): Haferflocken, Vollkornnudeln, Karotten, Bananen, Bohnen
2.       Erhöhen Sie Ihre Vitamin-B-Zufuhr Eine ausreichende Zufuhr an diesem Vitamin ist wichtig für ein gesundes Nervensystem. Geben Sie Ihrem Gehirn den richtigen Treibstoff: Um etwa Tryptophan zum Glückshormon Serotonin umzubauen sind die Vitamine B6, B12 und Folsäure notwendig. Eine ausgewogene Ernährung mit Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten und grünem Blattgemüse liefert die notwendigen B-Vitamine.
3.       Trinken Sie viel Wasser Das Gehirn braucht ausreichend Wasser, um richtig zu funktionieren. Auch leichte Dehydration beeinflusst das psychische Wohlbefinden. 1,5 bis 2,5 Liter Wasser sind täglich notwendig.
4.       Trinken Sie weniger Alkohol Bei Stress kann es sehr verlockend sein, die Sorgen in Alkohol zu ertränken. Aber Achtung: Alkohol kann Ihre Angstgefühle noch verstärken. Also Finger weg!
5.       Nehmen Sie ein Gute-Nacht-Bad Durch ein warmes Bad kann Ihre Körperwärme leicht angehoben werden und danach wieder abfallen, was auch der Psyche gut tut um abzuschalten. Das kann durch beigefügte Essenzen wie Lavendel verstärkt werden.
6.       Mehr Spaziergänge Herumgehen ist ein guter Weg um Ihre geistige Gesundheit und allgemeine Fitness zu verbessern. Auch wenn Sie nur eine kurze Mittagspause haben, sollten Sie diese nutzen um sich zu bewegen.
7.       Schreiben Sie Ihr eigenes Stress-Tagebuch Notieren Sie über einige Wochen hinweg Situationen, Zeitpunkte und Interaktionen, die Sie unter Druck setzen. Sobald Sie diese herausgefunden haben, denken Sie über jede Situation nach und stellen Sie sich die Frage „Wie kann ich das künftig vermeiden?“
8.       Leben Sie im Moment Besinnen Sie sich auf das was im Hier und Jetzt passiert, gemeint ist damit Achtsamkeit zu üben, ohne in diesem Moment an Vergangenes oder die Zukunft zu denken. Das mindert Ängste.
9.       Schalten Sie einen Gang runter Viele leben in rasantem Tempo, jonglieren Haushalt, Karriere und Kinder. Dadurch nehmen wir ein permanentes Gefühl von Dringlichkeit im Alltag wahr. Dieses endlose Gefühl fungiert als Brennstoff für unsere Ungeduld, wenn wir etwa in einer Warteschlange oder einem Stau festsitzen. Statt sich zu ärgern über die verlorene Zeit, könnten Sie das als willkommene Gelegenheit um nachzudenken, sehen.
10.   Atmen Sie tief durch Wenn wir gestresst oder ängstlich sind, halten wir den Atem an ohne es zu merken. Langsames, tiefes Atmen reduziert dagegen die Herzfrequenz, lockert Muskeln und löst Verspannungen.

So entspannen mit Achtsamkeit

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