Das ist der neue 3D-Blick ins Gehirn

HDFT-Technologie

Das ist der neue 3D-Blick ins Gehirn

Bei Gehirn-Operationen ist es für Ärzte schwer Nervenfasern, die verschiedene Gebiete im Gehirn verbinden nachzuverfolgen.  Die moderne Bildgebung – MRT oder CT – kann bei solchen Feinheiten nicht weiterhelfen, berichtet das Portal wissenschaft.de.

"Normale Magnetresonanztomografie- (MRT-) oder CT- (Computertomografie-)Scans zeigen uns, wo eine Masse im Gehirn liegt, aber nicht, ob eine Verletzung die Gehirnfasern zusammen oder zur Seite drückt, oder sie sogar schon zerstört hat“, sagt Juan Fernandez-Miranda von der Pitt School of Medicine.

Das High Definition Fiber Tracking (HDFT) soll weiterhelfen. Die innovative Entwicklung verbindet MRT-Scan mit 3D-Fasern. So soll sich auch vorhersagen lassen, welche Spätfolgen nach Gehirnverletzungen auftreten können.

So tickt das Gehirn: 1/5
Steuerzentrale Gehirn Das Gehirn ist die Steuerzentrale des Körpers. In ihm entstehen alle Gedanken - Umgebung wird damit wahrgenommen, man merkt sich Dinge und lernt dazu. Gefühle wie Freude, Trauer oder Wut entstehen im Gehirn.
Die Aufgaben des Gehirns Jeder Bereich im Gehirn hat seine eigene Aufgabe und steht mit allen Teilen des Körpers in Verbindung.
  • Tasten
  • Bewegung
  • Denken, Fühlen
  • Sprechen
  • Hören
  • Hirnstamm
  • Kleinhirn: Bewegung, Orientierung
  • Sehen
Schreiben Die meisten Menschen schreiben besser mit rechts, einige aber mit links. Auf jeden Fall steuert jeweils die entgegengesetzte Gehirnhälfte die Bewegung der Hand: die linke Gehirnhälfte beim Rechtshänder - die rechte Gehirnhälfte beim Linkshänder.
Gehirn und Körper Das Gehirn ist mit dem übrigen Körper über das Rückenmark verbunden. Von ihm zweigen Nervenbahnen in alle Teile des Körpers ab. Sie übermitteln die Befehle des Gehirns als elektrische Signale und Botschaften.
Reflexe Das Gehirn steuert aber nicht alles. Automatische Muskelbewegungen werden Reflexe genannt.

Statt mit Vermutungen können sich Ärzte an den HDFT-Bildern orientieren, so Robert Friedlander, Professor für Neurochirurgie und Co-Autor der Studie.

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