So fliehen Sie aus der Burnout-Falle

Mit 8 Schlüsseln

So fliehen Sie aus der Burnout-Falle

Morgens kommen Sie nicht mehr aus dem Bett, Sie schleppen sich durch den Tag und haben den Eindruck Sie steuern sich nicht selbst, sondern werden gesteuert. Von wem? Wissen Sie nicht. Aber Sie haben einen Verdacht: Sie arbeiten zu viel. Stress führt zu Erschöpfung und genau so fühlen Sie sich?

Wer körperlich, mental und emotional erschöpft ist befindet sich mitten im Burnout. Das bedeutet „ausgebrannt sein“. Der Akku ist leer, auf allen Ebenen. Das Gefühl von „Ich kann nicht mehr“, „Ich fühle mich kraftlos, antriebs- und freudlos.

Das ist die Burnout-Checkliste: 1/5
Beruf
  • Was? – Passender Platz
Enspricht mir die Arbeit und gibt sie mir Sinn? Kann ich mich mit den Werten des Unternehmens indentifizieren? Macht mir der Job Freude oder muss ich mich abquälen und verbiegen?
  • Wie viel? – Dosis
Ist die Arbeit mein einziger Lebensinhalt und alles andere ist untergeordnet?
  • Wie? – Arbeitsweise
Ist das Tempo das richtige? Oder funktioniere ich nur und hetze nur umher?
Freizeit
  • Wie viel?
Erholungsphasen sind notwendig und bestehen nicht nur aus Schlafen – Wie erholsam verbringen Sie Ihre Freizeit? Was gibt Ihnen Kraft und was raubt Ihnen die Kraft?
Ich Wie? Leben Sie Ihr Leben oder haben Sie das Gefühl gelebt zu werden? Wie gut bekomme ich meinen Alltag hin?
Beziehungen Wie?
Ein "nährendes" Umfeld, das beruflich und privat unterstützt sind notwendig, um das Gefühl der Stabilität zu haben. Haben Sie einen Partner, Freunde, die Ihnen wirklich zuhören, Sie verstehen und Ihnen helfen? Wie gut ist Ihr Beziehungsnetz? Die Qualität einer Unterstützungsnetzwerks gilt in der Fachliteratur als wichtiger Schutzfaktor der Gesundheit. 
Weitere Fragen Anschließend erkunden Sie:
  • Was nährt mich?
  • Wo zieht es mich hin?
  • Was belastet mich im Umgang mit mir und meiner kostbaren Lebenszeit?

Die acht Focusing-Schlüssel aus dem Buch „Burnout - Frühsignale erkennen - Kraft gewinnen“ sind ein stabiles Gerüst, an dem Sie sich festhalten können. Wenn Sie unsicher sind, Sie etwas umhaut, können Sie mit ihrer Hilfe Kraft und Ruhe tanken. Sie balancieren die Waage zwischen Anforderungen und Erholung.

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Die 8 Schlüssel aus der Burnout-Falle: 1/8
Schlüssel 1 – Innehalten – zu sich kommen, sich spürend tiefer wahrnehmen Bei sich selbst ankommen und sich in Ruhe äußerlich wahrzunehmen. Der Kopf wird frei und Sie erhalten Abstand zum „Nonstop-Tun“, dem größten Energiekiller. Tipp: Bewusst alle eineinhalb Stunden Momente gönnen, um Ihre Arbeit zu unterbrechen und die Energie zu halten. In schwierigen Gesprächen einen Moment schweigen und Ihre Aufmerksamkeit zu sich lenken.
Schlüssel 2 – Sich freundlich-fürsorglich selbst beobachten im Tun Treten Sie bewusst einen Schritt zurück, um sich aus der Beobachterrolle zu beobachten. Aus dem Abstand der Beobachterposition lassen wir uns nicht so leicht von Unangenehmem beherrschen. Tipp: Erkundende Haltung einnehmen, das heißt beobachten statt bewerten. Allem erlauben, da zu sein.
Schlüssel 3 – Sich mit FreiRaum wirksam entlasten Die schnellst und einfachste FreiRaum-Übung ist die „Entlastungsatmung“: Atmen Sie durch die Nase ein und durch den halb geschlossenen Mund aus. Beobachten Sie den Strom Ihrer Atmung und sagen Sie sich innerlich: „Beim Einatmen nehme ich positive Lebensenergie auf, beim Ausatmen lasse ich alle Anspannung von mir hinaus fließen.“
Schlüssel 4 – Allem erlauben, da zu sein – das Veränderungspotenzial der Akzeptanz Negative Gedanken um einen PC-Absturz ziehen Energie ab. Bekämpfen wir unliebsame Energie, wird benötigte abgezogen, weil wir uns darauf konzentrieren. Tipp: Erlauben Sie den Dingen die Sie Aufhalten, etwa der PC-Absturz, da zu sein.
Schlüssel 5 – Den Fokus lenken auf das, was stärkt und einer Lösung näherbringt Aufmerksamkeit gezielt lenken: Beim Auftauchen eine Stolperfalle in Ruhe hinschauen und erkunden, wo es am leichtesten und sichersten langgeht. So können Sie Ihren Fokus gezielt lenken.
Schlüssel 6 – Mit Mini-Focusing innere Klarheit gewinnen Mit Mini-Focusing innehalten und und die stimmigen Schritte aus dem inneren Kompass kommen lassen. Das entlastet körperlich, fühlt sich gut an und bringt auch innerliche Klarheit. So befragen Sie Ihren inneren Kompass: Richten Sie gezielte Fragen an Ihr Inneres. Wie kann ich es mir leichter machen? Wie kann ich mich entlasten? Was stärkt mich jetzt? Was täte mir jetzt gut? Was könnte ein kleiner, guter Schritt sein?
Schlüssel 7 – Anders arbeiten – ressourcenschonend und –aktivierend zugleich Augenmerk liegt am Tempo. Arbeiten Sie in der für Sie geeigneten Arbeitsweise? Der Kopf will mehr als der Körper kann. Schaffen Sie in Ihrem Terminkalender „luftige“ FreiRäume und starten Sie so auch in den Tag. Lernen Sie leichter, produktiver und freudvoller arbeiten.
Schlüssel 8 – Rhythmisieren – die Kraft des gesunden Wechsels Zusammen mit Schlüssel 1 sich kleine, wirksame Erholungsinseln und wohltuende Abwechslung schaffen, produktiver und energievoller arbeiten und mental, emotional, körperlich und sozial fit bleiben. Durch Beobachtung des inneren Rhythmus auf die Takt-Signale des Körpers achten.

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Autor: Ulrike Pilz-Kusch
Preis: 29,95  Euro
Verlag:
Beltz
Erscheinungsdatum: 16. April 2012

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