80% höheres Risiko für Herzerkrankung

Mehr als 8 Stunden Arbeit

80% höheres Risiko für Herzerkrankung

Wer mehr als acht Stunden täglich arbeitet, hat ein um 40 bis 80 Prozent höheres Risiko an koronaren Herzkrankheiten zu erkranken. Das haben Forscher am Finnish Institute of Occupational Health bei einer Anaylse von mehr als 22.000 Menschen herausgefunden.

So tickt das Herz: 1/4
Das Herz Das Herz ist ein kräftiger Muskel - ohne Pause pumpt es Blut durch den Körper, bei einem Erwachsenen zwischen vier und sechs Liter in der Minute.
Das Herz Das Herz besteht aus verschiedenen Kammern: Durch die Vorkammern gelangt das Blut ins Herz, kommt dann durch das Öffnen der Klappen in die Hauptkammern und wird wieder hinausgepumpt. Den pumpenden Schlag des Herzens nennt man Puls. In der Minute schlägt das Herz etwa 70 mal.
Das Herz Das Blut strömt in zwei Kreisläufen. Im ersten wird das Blut vom Herz in die Lunge gepumpt, wo es Sauerstoff aufnimmt. Dann fließt es zum Herzen zurück. Von dort strömt es in den Körper und verteilt Sauerstoff und fließt wieder zum Herzen zurück.  Dann beginnt der Kreislauf von neuem.
Das Herz Adern, die das Blut vom Herzen wegführen, nennt man Arterien. Solche, die es zu ihm hinbringen, Venen.

Die verlängerte Stressbelastung soll es sein, die Workaholics aufs Herz schlägt und schließlich zu Herzrhythmusstörungen und zu plötzlichem Herztod. Bekannte Auslöser koronarer Herzerkrankungen sind ungesunde Ernährung und fehlende Bewegung, beides Klassiker wenn nur gearbeitet wird und kaum Freizeit vorhanden ist, um sich um sich selbst zu kümmern…

So bleibt Ihr Herz gesund

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Die häufigsten Herzkrankheiten 1/9
So funktioniert der Blutdruck
Damit alle Organe durchblutet werden, muss es mit einem gewissen Druck aus dem Herzen gepumpt werden. Immer wenn sich das Herz zusammenzieht, drückt es Blut in die Arterien – So steigt der Blutdruck – systolischer Wert des Blutdrucks. Dann erschlafft das Herz, und pumpt kein Blut mehr in die Arterien. Der Blutdruck sinkt wieder auf den niedrigsten Wert ab – das ist der diastolische Blutdruck. Deshalb werden bei einer  Blutdruckmessung zwei Werte angegeben (z.B. 120/80). Die Einheit ist mmHg, gesprochen „Millimeter Quecksilbersäule”.
Bluthochdruck In Ruhe sollte der optimale Blutdruck bei Erwachsenen systolisch 120 zu disastolisch 80 nicht überschreiten.  Eine Erhöhung des Blutdrucks liegt vor bei 140/90. Symptome können sein: Kopfweh, Schlafstörungen, Herzklopfen. Alkohol kann eine Bluthochdruckursache sein – 1 Liter Bier erhöh den Blutdruck dauerhaft. 1 Glas Rotwein täglich soll blutdruckregulierend wirken. 
Koronore Herzkrankheit Unter koronarer Herzkrankheit (kurz KHK) werden krankhaften Veränderungen zusammengefasst, die durch eine Mangeldurchblutung des Herzmuskels hervorgerufen werden:  
  • Angina pectoris
  • Herzinfarkt
  • Plötzlicher Herztod
  • Herzinsuffizienz
  • Herzrhythmusstörungen
Angina Pectoris Verengung der Herzkranzgefäße führt zu einer Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff – bei einem akuten Anginge Pectoris Anfall „krampft“ das Herz zusammen –  das bedeutet Sekunden bis Minuten lange Schmerzen im Brustkorb mit Beklemmungs- und Engegefühl.
Herzinfarkt Ist die akute und schwerste Manifestation der KHK mit Absterben des Herzmuskelgewebes aufgrund einer längeren Mangeldurchblutung.
Plötzlicher Herztod Plötzliches Herzversagen, z.B. infolge von Kammerflimmern, das ohne sofortige Reanimation zum Tod des Patienten führt.
Herzinsuffizienz Unvermögen des Herzens, das zur Versorgung des Körpers erforderliche Blutvolumen zu fördern.
Herzrhythmusstörungen Störung der Herzfrequenz und/oder der Regelmäßigkeit des Herzschlages.  Ein gesundes Herz schlägt etwa 60 bis 100 mal in der Minute. Wenn die Herzschläge unregelmäßig bzw. stark beschleunigt oder verlangsamt sind, spricht man von sogenannten Herzrhythmusstörungen.
  • Tachykardie – Herzfrequenz über 100 Schläge in der Minute
  • Bradykardie – Herzfrequenz unter 60 Schläge in der Minute
  • Arrhythmie – Herz schlägt unregelmäßig
Schlaganfall Akute Durchblutungsstörung  oder Verminderung bzw. vollständige Unterbrechung der Blutversorgung bestimmter Gehirnbezirke mit neurologischen Ausfällen: Bewusstseinstrübung, Lähmung, Sensibilitätsstörung

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