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Gefahren im Meer

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1. Kontaktlinsen raus!

Kontaktlinsenträger riskieren beim Schwimmen oft ihr Augenlicht. Pilze, Amöben, Algen, Bakterien und Parasiten fühlen sich in Ihrem Auge besonders wohl. So können diese sich bei nicht ausreichender Desinfektion unter ihren Kontaktlinsen vermehren und durch Hornhautverletzungen, wenn auch nur ganz klein,  dann in die Hornhaut gelangen. Wenn dies passiert äußert sich das vor allem durch Irritationen und Schmerzen in der Augen-Gegend.
Beachten Sie daher, dass Sie die Kontaktlinsen vor jeglichem Wasserkontakt, auch wenn Sie sich bloß duschen oder ein Bad nehmen, entfernen oder sich Tageslinsen zulegen, die Sie nach dem Badeausflug wegwerfen. Oder tragen Sie eine Taucherbrille, so dass die Kontaktlinsen nicht nass werden.

2. Nichts überstürzen

Auch wenn es eine riesen Verlockung ist, sich schwitzend ins Wasser zu stürzen um sich schnell abzukühlen: Tun Sie es nicht! Dies erhöht die Gefahr eines Kreislaufzusammenbruchs, der Ihnen im Wasser das Gefühl einer Lähmung gibt, wodurch Sie sich nicht mehr bewegen können. Stattdessen sollten Sie sich eine halbe Stunde ausruhen, vor dem Schwimmen abduschen und sich langsam ins Wasser begeben.

3. Augen auf!

Egal ob Sie den nassen Spaß an einem Badesee, dem Meer oder am Hotel Pool suchen, beachten Sie immer Schilder, die Ihnen Hinweise auf besondere Gefahren oder Vorschriften geben. Sollten Sie ans Meer fahren, fragen Sie bei der Tourismusinformation oder dem Hotelpersonal wegen etwaiger Gefahren nach.

4. Bleiben Sie in Ufernähe

Schwimmen Sie nie zu weit hinaus, sondern bleiben Sie in der Nähe des Ufers, am besten wäre es wenn Sie sich parallel zum Ufer aufhalten. Außerdem sind unbeaufsichtigte Strände ein Tabu! Halten Sie sich nur an Stränden auf, welche von Rettungsschwimmern beaufsichtigt werden. Außerdem sollten Sie auf keinen Fall alleine schwimmen gehen!

5. Ruhe bewahren bei Strömungen

Wenn Sie Strömungen bemerken, bewahren Sie Ruhe! Seien Sie nicht irritiert, wenn Sie sich gerade in einem flachen Gewässer befinden, auch hier können Strömungen auftreten. Schwimmen Sie niemals die Strömung an, sondern Bewegungen parallel zum Ufer sind die Lösung. Sind sie zu schwach etwas gegen die Strömung zu unternehmen, lassen Sie sich treiben und rufen um Hilfe!

6. Helfen Sie schlau

Wenn Sie jemanden bemerken, der Hilfe braucht, machen Sie sofort den Bademeister darauf aufmerksam! Versuchen Sie nicht instinktiv ins Wasser zu springen um dem Hilfsbedürftigen zu helfen, sondern nehmen Sie stattdessen eine Schwimmweste oder einen Rettungsring, jegliche Art von Auftriebskörper, und leisten dann Hilfe.

7. Kennen Sie den Ort des Vergnügens

Springen Sie niemals in unbekannte Gewässer! Sie riskieren damit schlimme Verletzungen wie zum Beispiel Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen, jegliche Art von Brüchen, sowie Verrenkungen, Verstauchungen und andere Wunden. Baden Sie außerdem niemals während eines Gewitters oder Dunkelheit.

8.  Alte Weisheit

Schon die Großeltern haben immer gesagt: Mindestens eine halbe Stunde nach dem Essen warten, bevor man wieder ins Wasser geht. Beherzigen Sie diesen Rat. Schweres Essen entzieht dem Körper durch hohen Verdauungsaufwand Energie. So kann es Ihnen passieren, dass Sie unüberbrückbare Müdigkeit verspüren und das ist zum Beispiel mitten im Meer alles andere als förderlich.