Verbot für Prada-Kampagne: zu gefährlich!

Kinderschutz

Verbot für Prada-Kampagne: zu gefährlich!

Strenge Anordnungen
Wieder einmal läuteten bei der britischen Werbeausfsicht die Alarmglocken. Als strengester Werbaufsichtsrat hat er bereits die „Oh Lola!“-Kampagne von Marc Jacobs verboten, weil diese zu anzüglich und provokant gewesen sei. Auch die Armani-Kampagne mit Rihanna wurde in England verboten. Im Umkreis von Schulen und Kindergärten ist es generell untersagt worden, Plakate mit eindeutig sexuellen Posen, oder Bilder die zu anzüglich sind, aufzuhängen.

Diesmal handelt es sich um keine Kampagne die zu lüstern ist oder zu viel Haut des sehr jungen Models, wie bei Marc Jacobs' Kampagne, zeigt. Ganz im Gegenteil: die 15-jährige Hailee Steinfeld sitzt ziemlich betrübt auf Bahngleisen und wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. Die Kampagne wurde sofort aus dem Verkehr gezogen.

Gefährlich
Eine ‚unverantwortliche Szenarie‘ an einem ‚nicht sicheren Ort‘ war die Begründung des Werberats. Man könnte in das Bild hinein interpretieren, dass sich das Kind das Leben nehmen wollte und in Gefahr sei. Miuccia Prada findet das Verbot ihrer Kampagne jedoch viel zu übertrieben und hat kein Verständnis dafür. "Auf dem Bild ist doch zu sehen, dass sie zu jeder Zeit hätte aufstehen können". Da sind die Briten, wenn es um das Thema Kinderschutz geht, ganz anderer Meinung. Die Darstellung von Kindern auf Werbeplakaten unterliegt zusätzlichen Restriktionen.

Diashow Skandale der Modwelt

Skandale der Modeszene

Benetton lichtete 1992 den sterbenden Aids-Kranken David Kirby für eine Werbekampagne ab.

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Kinderarbeit als Idee für eine Modestrecke: Die pakistanische Designerin Aamna Aqueel wollte zeigen, dass solche Situationen im Alltag reicher "Society Damen" immer noch allggegenwärtig sind.

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Sex Sells - Gucci zeigte eine Werbekampagne mit einem "G" als Intimrasur.

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Jänner 2011: Kindermodel Thylane Loubry-Blondeau (10) posierte in lasziven Posen für die französische Vogue.

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Die italienische Vogue bezeichnete große goldene Creolen, wie sie bei der Dimitri-Show zu sehen waren, als „Sklaven-Ohrringe“. Nach Rassismus-Vorwürfen änderte das Magazin die Bezeichnung in „Ethnic Earrings“ um.

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März: John Galliano beschimpfte ein Pariser Paar mit antisemitischen Äußerungen und wurde von Dior als Chefdesigner und von seinem eigenen Label gekündigt.

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Die Website "zazzle.com" verkaufte Kinder-T-Shirts mit dem umstrittenen Zitat von Kate Moss: "Nichts schmeckt so gut, wie es sich anfühlt, dünn zu sein“.

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Kate Moss drohte das Karriere-Aus, als Bilder von ihr auftauchten, die sie beim Koksen zeigten.

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