Saison von

Tradition

Saison von "Puffärmel" und Co.

(c) TostmannDie "Sommerfrische" und das "Dirndl" haben in Österreich seit jeher Tradition. Um etwa 1870 wurde das anfangs als Dienstbotentracht eingesetzte praktische Kleidungsstück mit Schürze und Bluse von der Oberschicht adoptiert und auf den Landsitzen der Aristokraten zum hippen Sommertrend erhoben.

"Jungfrauen" tragen die Schleife links
Die Schürze, die nun nicht mehr zum Schutz vorm Schmutzigwerden gebraucht wurde bekam symbolischen Charakter. Die Art und der Ort des Zubindens der Schleife zeigten den ehelichen Status der Trägerin. Verheiratete Frauen trugen die Masche auf der rechten Seite, ledige links und verwitwete Damen banden die Schürze im Rücken zu.

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Von Salzburg bis zum Oktoberfest
Bis heute hat das Dirndl im Sommer Saison. Auf Jahrmärkten, Kirtagen und Volksfesten von Österreich bis Bayern, von der Salzburger Festspiel Zeit bis zum Münchner Oktoberfest sind luftige Baumwoll-Dirndln von klassisch traditionell bis hin zu modisch interpretiert das perfekte Kleidungsstück.

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Dirndl von früh bis spät
Aus edleren Materialien wie Leinen und Seide werden Dirndl im ländlich Raum auch zum Abend-, oder Hochzeitskleid. Alteingesessene Salzburgerinnen wie Fürstin Sayn Wittgenstein verbringen die Festspielzeit sowohl tagsüber als auch abends fast ausnahmslos in Dirndln.

Puffärmel und Froschgoscherln
Die Puffärmel und Froschgoscherln (in herzförmige Falten gelegter klassischer Dirndl- Rüschendekor) haben immer wieder Modedesigner zur ironischen Interpretation des traditionellen Kleidungsstückes inspiriert.

Playgirl-Dirndl
So wurden die Röcke bis übers Knie abgeschnitten, Ärmel und Dekolletees utriert und das Dirndl somit zum witzigen Playgirl-Outfit.

Dirndl zu Flip Flops
Aber auch ein klassisches Dirndl kann vielfältig kombiniert werden. Wenn Faru Bluse und Schürze "abräumt und das Dirndl , barfuss oder mit Flip Flops trägt wird aus der ländlichen Traditions-Kleidung ein sexy und extravagantes Sommerkeid.

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