Dresscode Glamour

Party à la Carte

10.12.2010

Wie entschlüsselt man Dresscodes? Ultimativer Guide für stilvolle Feiern.

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© Hersteller, WireImage.com/Getty
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Die Ballsaison ist eröffnet. Doch wie entschlüsselt man die Dresscodes „White Tie“, „Black Tie“, „Cocktail“ oder „Party“? Wir haben für Siet den ultimativen Guide fürs stilvolle Feiern.

White Tie

Bedeutung: Kommt aus dem Englischen und bedeutet „weiße Krawatte“. Dieser edelste aller Dresscodes verlangt nach Frackzwang und wird bei hochoffiziellen Einladungen und Bällen (z. B. Opernball) erbeten. Dresscode für die Damen: große, bodenlange Roben, die Schultern müssen bei der Ankunft bedeckt sein (Jacke, Cape, Stola). Männer tragen Frack, weiße Fliege, Kummerbund und Lackschuhe.
Lieblings-Designer: Inspirieren Sie sich bei den großen Couturiers wie Elie Saab, Valentino, Versace...
Trends: In der Ball-Saison 2010/2011 zelebriert man wieder die neue Opulenz. Üppig geraffte und drapierte Roben à la Marie Antoinette verlangen nach echtem Schmuck. Allerdings sollte man den Prunk nicht übertreiben, ein bis zwei Statement-Juwelen reichen. Kleiderfarben eher gedeckt halten. Schuhe farblich anpassen.

Black Tie

Bedeutung: Steht für schwarze Krawatte. Dieser Dresscode verlangt nach einem Smoking, wird auch als ‚Tuxedo‘, ‚Cravatte noir‘ beschrieben. Gilt bei offiziellen Abendanlässen und Gala-Events nach 18 Uhr. Styling: langes Abendkleid, in Ausnahmefällen ein kurzes Cocktailkleid. Männer tragen Kummerbund, Lackschuhe, schwarze Fliege.
Lieblings-Designer: Die hauchzarten Roben von Marc Jacobs, Elie Saab Marchesa, Stella McCartney...
Trends: Heuer haben es uns schimmernde Metallic-Stoffe angetan, die die Figur wie eine zweite Haut umschmeicheln. Ein Hingucker sind Stickereien, Rüschen und asymmetrische Schnitte. Bleiben Sie innerhalb einer Farbfamilie. Sehr mondän ist ein zarter Puder- oder Goldton von Kopf bis Fuß. Zu schulterfreien Bustier-Kleidern bieten sich verspielte Boleros an.

Cocktail

Bedeutung: Im klassischen Sinn eine Einladung zwischen 18 und 21 Uhr, kein gesetztes Essen. Hier ist das kleine Schwarze die richtige Wahl oder ein knieumspielendes Cocktailkleid. Mini ist ein No-go. Dafür darf der Schmuck ruhig ein bisschen üppiger sein. Der Mann taucht im hochgeschlossenen dunklen Anzug und dunkler Krawatte auf.
Lieblings-Designer: Figurbetonte Kleider von Giorgio Armani, Gucci, Versace, Emilio Pucci, Monique Lhuillier.
Trends: Spielen Sie mit unterschiedlichen Materialien und mixen zartes Chiffon mit Federn, Spitze, Leder und Blüten-Applikationen. Haben Sie Mut zu ausgefalleneren Accessoires. Achtung beim Kleid: die Knielänge verlangt nach extrahohen Heels. Verzichten Sie auf Riemchen-Pumps, die verkürzen das Bein optisch

Party

Bedeutung: Die Party-Saison 2010/11 hat es in sich. Bei diesem Dresscode ist erlaubt, was gefällt – Hauptsache mit viel Glamour und Stil. Oftmals geben Motto-Partys diverse Kleidungsregeln vor (z. B. Black only, Saint & Sinners, Maskenpflicht), deshalb bitte die Einladung immer genau durchlesen, so dass kein Style-Fettnapf passiert. Bei Unklarheiten beim Gastgeber nachfragen.
Lieblings-Designer: Aufwendig gearbeitet, sexy Kleider mit Volants und Rüschen von Marchesa, Matthew Williamson, Lanvin...
Trends: Bekennen Sie Mut zu Knallfarben wie Rot, Lila, Blau und Grün... In dieser Saison trägt man It-Colours Ton in Ton von Kopf bis Fuß. Wirkt edler als ein Farbmix, lediglich Metallic adelt den Look. Ein bisschen lässiger wird der Look mit Leder-, und üppigen XL-Ketten.

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