Party à la Carte

Dresscode Glamour

Party à la Carte

Wie entschlüsselt man Dresscodes? Ultimativer Guide für stilvolle Feiern.

Die Ballsaison ist eröffnet. Doch wie entschlüsselt man die Dresscodes „White Tie“, „Black Tie“, „Cocktail“ oder „Party“? Wir haben für Siet den ultimativen Guide fürs stilvolle Feiern.

Diashow: Guide für stilvolle Feiern

Guide für stilvolle Feiern

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    White Tie

    Bedeutung: Kommt aus dem Englischen und bedeutet „weiße Krawatte“. Dieser edelste aller Dresscodes verlangt nach Frackzwang und wird bei hochoffiziellen Einladungen und Bällen (z. B. Opernball) erbeten. Dresscode für die Damen: große, bodenlange Roben, die Schultern müssen bei der Ankunft bedeckt sein (Jacke, Cape, Stola). Männer tragen Frack, weiße Fliege, Kummerbund und Lackschuhe.
    Lieblings-Designer: Inspirieren Sie sich bei den großen Couturiers wie Elie Saab, Valentino, Versace...
    Trends: In der Ball-Saison 2010/2011 zelebriert man wieder die neue Opulenz. Üppig geraffte und drapierte Roben à la Marie Antoinette verlangen nach echtem Schmuck. Allerdings sollte man den Prunk nicht übertreiben, ein bis zwei Statement-Juwelen reichen. Kleiderfarben eher gedeckt halten. Schuhe farblich anpassen.

    Black Tie

    Bedeutung: Steht für schwarze Krawatte. Dieser Dresscode verlangt nach einem Smoking, wird auch als ‚Tuxedo‘, ‚Cravatte noir‘ beschrieben. Gilt bei offiziellen Abendanlässen und Gala-Events nach 18 Uhr. Styling: langes Abendkleid, in Ausnahmefällen ein kurzes Cocktailkleid. Männer tragen Kummerbund, Lackschuhe, schwarze Fliege.
    Lieblings-Designer: Die hauchzarten Roben von Marc Jacobs, Elie Saab Marchesa, Stella McCartney...
    Trends: Heuer haben es uns schimmernde Metallic-Stoffe angetan, die die Figur wie eine zweite Haut umschmeicheln. Ein Hingucker sind Stickereien, Rüschen und asymmetrische Schnitte. Bleiben Sie innerhalb einer Farbfamilie. Sehr mondän ist ein zarter Puder- oder Goldton von Kopf bis Fuß. Zu schulterfreien Bustier-Kleidern bieten sich verspielte Boleros an.

    Cocktail

    Bedeutung: Im klassischen Sinn eine Einladung zwischen 18 und 21 Uhr, kein gesetztes Essen. Hier ist das kleine Schwarze die richtige Wahl oder ein knieumspielendes Cocktailkleid. Mini ist ein No-go. Dafür darf der Schmuck ruhig ein bisschen üppiger sein. Der Mann taucht im hochgeschlossenen dunklen Anzug und dunkler Krawatte auf.
    Lieblings-Designer: Figurbetonte Kleider von Giorgio Armani, Gucci, Versace, Emilio Pucci, Monique Lhuillier.
    Trends: Spielen Sie mit unterschiedlichen Materialien und mixen zartes Chiffon mit Federn, Spitze, Leder und Blüten-Applikationen. Haben Sie Mut zu ausgefalleneren Accessoires. Achtung beim Kleid: die Knielänge verlangt nach extrahohen Heels. Verzichten Sie auf Riemchen-Pumps, die verkürzen das Bein optisch

    Party

    Bedeutung: Die Party-Saison 2010/11 hat es in sich. Bei diesem Dresscode ist erlaubt, was gefällt – Hauptsache mit viel Glamour und Stil. Oftmals geben Motto-Partys diverse Kleidungsregeln vor (z. B. Black only, Saint & Sinners, Maskenpflicht), deshalb bitte die Einladung immer genau durchlesen, so dass kein Style-Fettnapf passiert. Bei Unklarheiten beim Gastgeber nachfragen.
    Lieblings-Designer: Aufwendig gearbeitet, sexy Kleider mit Volants und Rüschen von Marchesa, Matthew Williamson, Lanvin...
    Trends: Bekennen Sie Mut zu Knallfarben wie Rot, Lila, Blau und Grün... In dieser Saison trägt man It-Colours Ton in Ton von Kopf bis Fuß. Wirkt edler als ein Farbmix, lediglich Metallic adelt den Look. Ein bisschen lässiger wird der Look mit Leder-, und üppigen XL-Ketten.