Für Körpervielfalt

Nackt-Proteste vor Victoria’s Secret

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"Die Mode hat uns vergessen": Protestierende verlangen mehr Vielfalt von Labels.

Seit Monaten bekommt Victoria’s Secret viel Gegenwind – aus der eigenen Branche und von Body-Positivity-Verfechtern. Der Vorwurf: Das Wäschelabel propagiert ein einseitiges und überholtes Frauenbild und schließt konsequent all diejenigen aus, die nicht dem klassischen 90-60-90-Schönheitsideal entsprechen.

Am Donnerstag protestierte eine Gruppe an Demonstrantinnen in Unterwäsche vor dem Victoria's Secret-Store in London und forderte mehr Körpervielfalt von Modelabels. Die Frauen hielten Plakate mit Slogans wie "Die Mode hat uns vergessen" oder "Berücksichtigt alle Körper". Die sinkenden Zuseherzahlen der Victoria's Secret-Show - die Ausstrahlung am Sonntag brachte die niedrigsten Quoten aller Zeiten -  geben den Protestierenden Recht. Der amerikanische Wäschehersteller sollte den kritischen Stimmen Gehör schenken.

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Amazing Day yesterday protesting inside and outside Victoria’s Secret then up to Oxford Street. It was great to see people smiling, clapping, cheering and talking to us. Calling for Diversity amongst all brands has always been my mission. Collaborating with the Diverse Brand @nunude_official helped to make my Campaigns worth all the chanting, shouting and explaining to young children. When people look at us and think we are craving for attention because we eat too much they clearly are blind to what is happening out there. We have become so use to seeing one body image that we find it difficult to open up our minds to want to see others. We are representing EVERY BODY TYPE regardless of Age Ethnicity Disfigurement Disability Differences Sexual Orientation Gender and most importantly SIZE. Open your Eyes and Heart to Change. Our children are suffering because of it ????????❤️ @britishvogue @graziauk @dailymail @guardian @metro.co.uk #diversityinfashion #bodypositive ❤️

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Der Widerstand wächst

Nach einem höchst umstrittenen Interview, das der Victoria’s-Secret-Marketingchef Ed Razek der  US-Ausgabe der „Vogue“ nach der diesjährigen Victoria’s-Secret-Show gegeben hatte, war das Unternehmen noch mehr unter Beschuss geraten. Ed Razek machte abschätzige Kommentare über Plus-Size- und Transgender-Models (was dazu führte, dass die Geschäftsführerin Jan Singer das Unternehmen verließ) und beleidigte ­direkt das Unterwäsche-Label Third Love, das für Body-Positivity steht und Lingerie für Frauen jeder Kleidergröße produziert.

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