Österreichischer Stardesigner

Mailand Fashion Week feiert Arthur Arbesser

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Er ist Österreichs größter modischer Exportschlager.

Der Wiener Designer Arthur Arbesser hat am Montag bei der Mailänder Modewoche seine Damenkollektion vorgestellt. Dabei ließ er sich vom belgischen Maler Michael Borremans inspirieren. Loden, Glitter-Stoffe, Seide und Samt sind jene Materialien, auf die der 34-Jährige mit seiner Kollektion setzt.

Die Präsentation des in Mailand lebenden Arbesser erntete großen Beifall, berichteten italienische Medien. Der Designer, der vier Jahre in London studiert hat, arbeitete sieben Jahre bei Armani. 2012 machte er sich selbstständig und lancierte eine Marke unter seinem eigenen Namen. Im Rahmen der römischen Modewoche Alta Roma wurde er 2013 beim Wettbewerb für Jungdesigner "Who is on next?" ausgezeichnet. Im September 2015 debütierte der Wiener Designer als neuer Kreativdirektor für die Linie Iceberg Donna der italienischen Modegruppe Gilmar.

Im September hatte er auch seine Kollektion für Frühling/Sommer 2016 vorgestellt, zu der ihn das Werk des Malers Balthus inspiriert hatte. Sein Stil ist schlicht und zeitgenössisch orientiert.

Arbesser arbeitet eigenen Angaben zufolge gern mit klassischen Fasern wie Wolle, Seide und Baumwolle, aber auch mit Loden und Leinen. Der Designer hatte es im Frühjahr 2015 unter rund 1.000 Bewerbern ins Finale für den mit 300.000 Euro dotierten prestigeträchtigen LVMH-Preis geschafft.

Arthur Arbesser Fall/Winter 2016

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