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Lagerfeld ist tot

Warum es kein Begräbnis geben wird

Zeit seines Lebens machte die Mode-Ikone deutlich, was er von Beerdigungen hält.

Die Nachricht verbreitete sich am Dienstag wie ein Lauffeuer. Modezar Karl Lagerfeld verstarb im Alter von 85 Jahren. Eine Person im Umfeld des Modehauses Chanel bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht des französischen Magazins "Paris Match", so Reuters. Der 85-Jährige war bereits auf der Chanel-Modenschau in Paris im Jänner nicht aufgetreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst hatte. Bei Chanel, wo Lagerfeld über viele Jahre als Kreativdirektor fungierte, war zunächst aber niemand für eine offizielle Stellungnahme zu erreichen.

"Paris Match" zufolge sei der Designer am Montagabend wegen eines medizinischen Notfalls in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Dienstagfrüh sei er verstorben. Laut Medienberichten soll er an Bauchspeicheldrüsenkrebs gelitten haben.

"Beerdigung? Wie schrecklich!"

Eine große Beerdigung wird es wohl kaum geben. Schon zu seinen Lebzeiten machte er in einem Interview klar, was er von einem Begräbnis hält. "Eine Beerdigung? Wie schrecklich! Es wird keine Beerdigung geben. Ich will verbrannt werden und meine Asche soll zusammen mit der meiner Mutter verstreut werden ... und mit Choupette (seine weiße Katze, A. d. R.), wenn sie vor mir stirbt", sagte er dem Magazin "Numéro". Schon vor zehn Jahren soll er zudem über sein Ableben so gesprochen haben: "Verbrennen, Asche und ab in die Mülltonne."

Viard wird Lagerfeld bei Chanel folgen

Seine Nachfolge bei Chanel ist bereits geklärt. Seine langjährige enge Mitarbeiterin Virginie Viard wird nun die Kollektionen des französischen Modehauses Chanel entwerfen. Chanel-Miteigentümer Alain Wertheimer habe "die engste Mitarbeiterin von Karl Lagerfeld seit 30 Jahren" mit dem Entwurf der künftigen Chanel-Mode betraut, teilte das Unternehmen am Dienstag in Paris mit.