Auf dem Laufsteg in die Vergangenheit

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Auf dem Laufsteg in die Vergangenheit

60 Kostüme von der Altsteinzeit bis zum Barock, moderiert mit historischen und archäologischen Anmerkungen, vermittelten dem Zuschauer den Kleidungsstil und zeittypisches Design früherer Zeiten.



Wer kennt es nicht, dass wieder einmal "Fakten verwoben werden", "der Geduldsfaden reißt" und man mal wieder "blau macht". Viele Redewendungen haben ihren Ursprung im textilen Handwerk und der damit verbundenen Kleidungsherstellung. Das Textilhandwerk und die Kleidungsherstellung sind schon seit der Urgeschichte fest mit dem Alltagsleben der Menschen verwoben. Durch die enge Beziehung von der Kleidung zu dem sie tragenden Menschen spiegelt Mode schon immer Aspekte des Lebens und der sozialen Stellung, sowie damalige Geisteshaltungen wieder.

Der Laufsteg in die Vergangenheit zeigte um die 60 Kostüme von der Altsteinzeit bis zum Barock. Die Gewandensembles waren das Ergebnis der Verbindung von Handwerkskunst und Wissenschaft. Im Vordergrund stand dabei die Nachvollziehbarkeit der gezeigten Modelle, die auf archäologischen, historischen und kunsthistorischen Quellen basieren. Durch die Moderation der Modenschau wurden die einzelnen Kleidungsstile und deren zeittypisches Design erläutert, der Bezug zu archäologischen und historischen Quellen hergestellt, Anekdoten rundeten jedes Bild ab.

Die Historische Modeschau war eine Kooperation zwischen den am Naturhistorischen Museum laufenden Forschungsprojekten "DressID - Kleidung und Identität", sowie "CinBA - Creativity in Bronze Age".

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