Welt der Mode vor dramatische Veränderungen

Welt der Mode vor dramatische Veränderungen

"Die Marken haben ihr öffentliches Bild nicht mehr unter Kontrolle", sagte sie dem "ZEITmagazin".

"Früher waren wir Modejournalisten die Ersten, die eine Kollektion zu sehen bekamen, danach vergingen Monate, bis die Kleidungsstücke verfügbar waren. Es war sogar verboten, Skizzen anzufertigen." Seit dem Aufkommen von Digitalkameras und Internet seien die Kollektionen sofort weltweit zu sehen und könnten daher auch viel schneller kopiert werden.

Menkes kritisiert, dass sich insbesondere die großen alten Modemacher in Mailand nicht ausreichend um Nachfolger kümmerten: "Dort müsste es jetzt einen großen Wechsel geben. Aber wir Europäer glauben, dass wir unersetzlich sind." Mode sei aber "ein Geschäft junger Leute".

Bei den Schauen in New York habe eine erst 13-jährige Bloggerin neben ihr gesessen. Menkes: "Einerseits wirkt das lächerlich - andererseits braucht die Mode dringend frische junge Stimmen. Es gibt sehr gute Leute unter den Bloggern." Vielleicht würde sie auch irgendwann selbst einen Mode-Blog starten. Fest stehe für sie nur, dass sie nicht im Dienst sterben möchte: "Das ist eher Karl Lagerfelds Ding."

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