Der teure Preis von Billigmode

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Der teure Preis von Billigmode

Am 24. April jährte sich die Fabrikskatastrophe von Bangladesh zum zweiten Mal. Über 1.100 Näherinnen starben als die Rana Plaza-Werkstätten in Bangladesh einstürzten. Am Fashion Revolution Day wird den Opfern des Unglücks gedacht. Aktionen, Workshops und die Verwendung des Hashtags #whomademyclothes sollte das Bewusstsein für die menschenunwürdigen Herstellungsbedingungen in Billiglohnländern schärfen.

T-Shirt für 2 Euro? andere bezahlen mit ihrem Leben dafür
Die Berliner Agentur BBDO hatte im Vorfeld des Gedenktages ein Sozialexperiment an der größten Shoppingmeile der deutschen Hauptstadt durchgeführt: Sie stellten einen Automaten auf, der T-Shirts um 2 Euro zum Verkauf anbot. Warf man die Münze in den Geldschlitz ein, wurde ein Video eingespielt, bevor der Kaufvorgang abgeschlossen werden konnte. Am Display erschienen Bilder aus den Nähfabriken: Arbeiterinnen, dicht an dicht gedrängt, arbeiten bis 16 Stunden täglich – und das für 16 Cent Stundenlohn. Nach dem Film stellte man die Kunden vor die Wahl: ‚T-Shirt kaufen‘ oder ‚Spenden‘ erschien am Display. Es dürfte wohl kaum überraschen, dass sich die meisten nach den schockierenden Bildern aus den Fabriken für Letzteres entschieden.

Sehen Sie hier das Video:

Video zum Thema Ein T-Shirt für 2 Euro? Diese Aktion rüttelt auf

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