62.000 Angestellte verklagen Abercrombie

Neuer Skandal

62.000 Angestellte verklagen Abercrombie

Und schon wieder gibt es einen neuen Skandal beim umstrittenen US-Kleiderriesen Abercrombie & Fitch. Nachdem sie gerade erst vor zwei Jahren mit Schlagzeilen sorgten, weil der damalige CEO Mike Jeffries sagte, ihre Kleidung würden nicht für Dicke, sondern nur für dünne und schöne Menschen gemacht werden, steht der Konzern jetzt erneut schlecht dar.

Abercrombie hat die wohl größte Klage seit ihrer Gründung am Hals. Ganze 62.000 (!) Mitarbeiter zerren die Marke jetzt vor Gericht. Aber warum?

Der Anwalt der Kläger, Reed Marcy, erklärte der Huffington Post den genauen Grund der Anklage. Demnach wurde den Mitarbeitern gleich in zwei Punkten Unrecht getan:

Zum einen wurden die Angestellten zum Kauf der Kleidung gezwungen. Und zwar jedes Mal, wenn Abercrombie eine neue Kollektion heraus brachte. Das ist lauf amerikanischem Arbeitergesetz verboten. Des Weiteren habe Abercrombie ihre Mitarbeiter dafür nicht zurückgezahlt, obwohl diese gezwungen wurden, die Kleider während der Arbeit als eine Art Uniform zu tragen.

All das ist Teil der „optischen Regelungen“, für die Abercrombie bereits in der Vergangenheit in Verruf geraten ist. Diese Regelungen bestimmen, wie sich Mitarbeiter auf der Arbeit zu kleiden und zu stylen haben, und dabei geht es nicht nur um Kleidung, nein, dass inkludiert auch, Haarfarbe und –länge, Fingernägel Länge und Nagellack, bis hin zu Make-Up. Sogar wie sie sich in ihrer Freizeit zu ernähren und zu pflegen haben, ist vertraglich festgehalten, damit sie den perfekten Abercrombie-Look erreichen.

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