Prinz Eugen: Ein Leben zwischen Krieg und Kunst

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Mit einer großen Prinz Eugen-Ausstellung im ehemaligen Wohnschloss und der Orangerie des berühmten Feldherrn (1663-1736) hat das Belvedere in Wien sein Ausstellungsprogramm für dieses Jahr gestartet. Die Ausstellung ist täglich ab 10.00 Uhr geöffnet.

Mit Prinz Eugen steht einer der einflussreichsten Österreicher, der das Geschick des Landes und auch dessen Kunst- und Kulturgeschichte nachhaltig prägte, im Scheinwerferlicht. In der Ausstellung "Prinz Eugen - Feldherr, Philosoph und Kunstfreund" werden Exponate seiner Kunstsammlungen - vornehmlich Gemälde der Turiner Galleria Sabauda und Zimelien der Bibliotheca Eugeniana aus der Österreichischen Nationalbibliothek - in Anlehnung an die originalen Raumdekorationen präsentiert.

Neben den Kriegserfolgen, die Prinz Eugen zum gefeierten Volkshelden machten, galt seine Leidenschaft auch der Kunst und der Philosophie. Er kaufte auf der ganzen Welt Kunstgegenstände, exotische Stoffe, Pflanzen und Tiere. Seine Gemäldesammlung setzte mit ihrem Umfang neue Maßstäbe. Seine Büchersammlung, die Eugeniana, füllt heute den Prunksaal der Nationalbibliothek. Auch auf die Architektur seiner Zeit machte der Ritter, der unter anderem mit Leibniz, Montesquieu oder Voltaire in Kontakt stand, seinen Einfluss geltend. Von Johann Lukas von Hildebrandt ließ er sich mehrere Schlösser entwerfen, mit Schloss Hof und dem Wiener Belvedere prägte er maßgeblich das Wiener Barock nach französischem Vorbild.

INFO: Prinz Eugen. Feldherr Philosoph und Kunstfreund - Ausstellung bis 6. Juni, täglich 10 bis 18 Uhr, Mittwoch 10 bis 21 Uhr, Unteres Belvedere und Orangerie, Rennweg 6, 1030 Wien. Weitere Informationen unter www.belvedere.at.

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