'Es ist besser dünn zu sein als fett'

Natalia Vodianova sorgt für Aufsehen:

'Es ist besser dünn zu sein als fett'

Beim Vogue Festival vergangene Woche ließ Topmodel Natalia Vodianova ein Kommentar fallen, mit dem sie sich keine Freunde machte.

Klare Worte
Auf die Frage des Modechefs der britischen Vogue, Calgary Avansino, was sie zu den Vorwürfen zu sagen hat, dass Models extrem dünn seien und dünner als 99,9 Prozent der Weltbevölkerung sind, antwortete Vodianova: „Kommt schon Leute! Es ist besser dünn zu sein als fett. Wir ernähren uns gesund, wir machen Übungen - bitte macht das gleiche und ihr werdet so aussehen. Ich respektiere meinen Körper, mein Körper ist mein Tempel. Wenn ich wie ein Schwein esse, fühle ich mich auch wie ein Schwein.“

Schuldzuweisung
Ihr Statement, dass es besser sei dünn zu sein als "fett", wurde von den Medien allerdings äußerst negativ aufgefasst. In einem Interview wehrte sie sich gegen die Angriffe: „Unsere Industrie wird dafür beschuldigt falsche Vorstellungen von Schönheit,  falsche Kriterien vorzugeben und Essstörungen zu provozieren, doch  andere Industrien tragen mehr Schuld daran – wie zum Beispiel die Lebensmittelindustrie, die konstant neue Wege einführt, um uns mit Essen zu überhäufen. Die Leute füllen ihre Kühlschränke mit Essen, kaufen Pillen und Millionen von Diätbüchern, kaufen sich die richtige Kleidung um Extrapfunde zu verbergen...“ 

Skandal-Aussagen
Eine Rechtfertigung, die Stoff für neue Diskussionen über die Ursachen des Magertrends bietet. Als Model Äußerungen über das dünn sein von sich zu geben, ist ein Schritt, der sich in kürzester Zeit zu einem fatalen Fehler entwickeln kann und sogar den Ruf eines Models schädigen kann. Bereits Kate Moss sorgte 2009 mit der Aussage: "Nichts schmeckt so gut, wie sich dünn sein anfühlt." für heftige Diskussionen.

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