Weniger Salz verhindert tausende Tote

Die Mediziner rechnen mit 60.000 bis 120.000 weniger neuen Fällen chronischer Herzkrankheiten, 54.000 bis 99.000 weniger akuten Herzinfarkten und 32.000 bis 66.000 weniger Schlaganfällen im Jahr. Dem US-Gesundheitssystem blieben jährlich zehn bis 24 Milliarden Dollar (sieben bis 17 Milliarden Euro) Ausgaben erspart.

Männer in den USA nehmen im Schnitt jeden Tag 10,4 Gramm Kochsalz zu sich, Frauen 7,3 Gramm. Zu viel Salz findet sich oft in Fertigprodukten und Fast Food. Hoher Salzkonsum könne den Blutdruck erhöhen und Erkrankungen am Herz bewirken, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Zu viel Salz in der Nahrung gehe auch mit einem erhöhten Risiko einher, an den Nieren, an Osteoporose oder Magenkrebs zu erkranken. Als adäquate Salzzufuhr gelten laut den Experten 3,8 Gramm pro Tag.

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