Orangensaft macht fettiges Essen verträglicher

Orangensaft kann die schädliche Wirkungen von fett- und kohlehydratreicher Ernährung abmildern. Laut einer US-Studie senken etwa die in dem Saft vorhandenen Flavonoide die entzündungsfördernde Wirkung von Fett und Kohlehydraten im Körper und damit auch die Gefahr von Herzkreislauf-Erkrankungen.

Mediziner der Universität Buffalo ließen 30 gesunde Erwachsene jeweils eine Ei- und eine Wurstsemmel gefolgt von Schokokeksen essen. Zu dem Mahl tranken jeweils zehn Teilnehmer entweder Wasser, Limonade oder Orangensaft. Nach dem Essen nahm die Zahl der freien Sauerstoffradikale im Blut um fast zwei Drittel zu, egal ob die Probanden Wasser oder Limonade tranken.

In Verbindung mit Orangensaft stieg die Konzentration dagegen nur um knapp die Hälfte. Auch auf andere entzündungsfördernde Stoffe wirkte sich der Fruchtsaft positiv aus. Regelmäßiger Obstkonsum beim Essen könne gegen Herzkreislauf-Erkrankungen wie Infarkt oder Schlaganfall vorbeugen, betonen die Endokrinologen im "American Journal of Clinical Nutrition".