Elena lässt sich vom Hirntumor nicht unterkriegen

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Krankenhausalltag ist für die vierjährige Elena zur Normalität geworden. Wie das tapfere Mädchen und seine Familie der schweren Diagnose trotzen. 

Als die dreifache Mutter Eva im Zuge des Spielens eine Beeinträchtigung in der Motorik von Elenas rechter Hand bemerkte, wurde sie aufmerksam. Nähere Untersuchungen führten zu einem MRT, bei dem sich herausstellte, dass ein vier mal sieben Zentimeter großer Tumor in dem Gehirn des anderthalb Jahre alten Mädchens für die Lähmungssymptome zu verantworten ist. „Der schwärzeste Tag in meinem Leben“, erinnert sich Elenas Mutter, die bis dato keine Berührungspunkte mit Krebspatienten hatte.

Sofort wurde Elena an das Kepler-Klinikum nach Linz überstellt, wo noch im Zuge der Operation klar wurde, dass der Tumor aufgrund seiner Verwurzelung im Sehnerv teilweise inoperabel ist. Dementsprechend wurde bei ihr daraufhin eine starke Chemotherapie initiiert, die zu schweren Nebenwirkungen und allergischen Reaktionen führte. Doch die aggressive Behandlung zeigte die erwünschte Wirkung, weshalb sich gegen Ende des vergangenen Jahres die ganze Familie freuen konnte, dass Elenas Tumor kleiner geworden war. Doch nur kurze Zeit später wurde das Geschwür leider wieder größer. Man müsse sich „auf eine chronische Kondition“ einstellen, hieß es seitens der Fachärzte auf der Neuro-Onkologie im AKH diesen Sommer, wie Eva  erklärt – man könne mit Therapien aber daran arbeiten, dass der Tumor irgendwann „stillsteht“.  

Derzeit geht es Elena gut. Eine etwas sanftere Chemotherapie habe ihre Lebensqualität gesteigert, da sie zum einen nur tagesklinisch behandelt werden muss und zum anderen besser auf die Wirkstoffe reagiert. Das gesellige Mädchen freue sich laut ihrer Mutter auch schon sehr darauf, wieder in den Kindergarten gehen zu können. Da dies Corona-bedingt aktuell noch nicht möglich ist, fungieren die beiden älteren Brüder Samuel und Mateo als Spielgefährten. Die belastende Familiensituation, die selbstverständlich auch an den Nerven der Eltern zehrt – „mein Mann Franz und ich bauen uns immer gegenseitig auf“, so Eva –, konnte durch einen Reha-Aufenthalt 2019 zumindest zeitweise gelindert werden. „Es war sehr befreiend, dort wieder eine Art Alltag zu leben, in dem Elena nicht isoliert werden muss, sondern mittendrin ist und auch Kontakt mit anderen Kindern haben darf.“ Die eigene so schwere Krankheit zu begreifen, ist gerade in so jungen Jahren keine leichte Sache. Und in diesem Alter mehr oder weniger im Krankenhaus aufzuwachsen, prägt enorm, wie die Anekdote beweist, die Eva über ihre Tochter, die selbst so unglaublich gern mal Mama sein will, erzählt: „Eines Tages sagte sie zu mir: ,Wenn ich mal ein Kind habe, dann fahr ich mit dem auch ins Krankenhaus, wie du mit mir Mama.‘ Ich war richtig perplex und sagte nur, dass das hoffentlich nicht notwendig sein wird. Aber sie begreift die Situation eben als Normalzustand.“ 
 
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