Einmal Hölle und zurück

Romana Schinkels über ihre Ehe:

Einmal Hölle und zurück

Leidgeprüft. Frenkie & Romana Schinkels wissen, was es heißt, wenn das Schicksal hart zuschlägt. Der Talk über Liebe in guten wie schlechten Zeiten.

In den letzten beiden Wochen hat Frenkie Schinkels (49) gezeigt, wie hart er im Nehmen ist. Der ‚Dancing Star‘ musste seinen lang ersehnten Auftritt im Ballroom unter Höllenschmerzen absolvieren. Ein gezogener Weisheitszahn setzte sein ganzes Kiefer unter Eiter. Immer an seiner Seite: Seine zweite Frau Romana (43), die der Ex-Fußballer sechs Monate nach dem Unfalltod seiner ersten Frau Esther vor 17 Jahren kennen und lieben gelernt hat.

Vier Kinder und jede Menge Schulden. Die große Liebe hatte für die damals 26-jährige Romana aber einen hohen Preis. Denn der Witwer, der plötzlich mit vier kleinen Kindern dastand, musste zusätzlich noch 3,8 Millionen Schilling Schulden zurückzahlen.  Der MADONNA-Talk über eine große Liebe.
 

Wie haben Sie Frenkie damals kennengelernt?
Romana Schinkels:
Ich habe in einer Druckerei gearbeitet, in der er Fußball-Dressen bedrucken ließ. So sind wir ins Gespräch gekommen.

War Ihnen gleich bewusst, dass Sie es mit einem alleinerziehenden vierfachen Vater zu tun haben?
Schinkels
: Ja, das war mir klar. Bei einem unserer ersten Treffen hat er mich sogar mit den Zwillingen abgeholt.

Hat man zu Beginn nicht Angst, dass die Kinder einen ablehnen?
Schinkels
: Die Kleinen waren von Anfang an sehr zugänglich und freundlich. Sie haben gleich gesagt: „Wie heißt du? Wer bist du?“ und „Ich muss Lulu“. Ich habe geantwortet, dass ich auch muss (lacht). Also bin ich mit den beiden aufs Klo gegangen. Es hat mich aber nie gestört, dass Frenkie Kinder hat, denn ich brauche die Herausforderung.

Um das alles auf sich zu nehmen, muss man sehr verliebt sein …
Schinkels:
Das war ich auch. Die Liebe hat eingeschlagen wie ein Blitz, aber unsere Beziehung hat sich langsam entwickelt. Nach drei Monaten bin ich schon bei ihm eingezogen, denn für einen Alleinerziehenden ist es wirklich schwer, sonst Zeit für den Partner zu finden.

Hatten Sie jemals das Gefühl, dieser Situation nicht gewachsen zu sein?
Schinkels: 
Nein, denn ich bin ein Mensch, der etwas bloß noch viel mehr möchte, wenn andere versuchen, es ihm auszureden. Mein Umfeld hat nicht besonders positiv reagiert, und ich musste einiges über mich ergehen lassen. Es gab viel Gerede, das war eine schlimme Zeit. Die Leute haben behauptet, dass ich nur wegen des Geldes mit ihm zusammen war. Dabei war er pleite und hätte sein Haus verloren, wenn ich nicht gewesen wäre. Dazu kam, dass es einen ganzen Haufen eifersüchtiger Frauen gab, die ihm oft Liebesbriefe geschickt haben.
Eine schwere Zeit …