Lust auf neue Töne

Die besten Blond-Tricks für helle Köpfchen

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Wir verraten Ihnen, worauf man bei blondem und speziell bei chemisch blondiertem Haar besonders achten muss.

Warum wird blondes Haar oft gelb?

Wenn die Rotpigmente, die in jedem Haar vorhanden sind, nicht genug Zeit hatten, um auszuoxidieren, entsteht ein Gelb-oder Orangestich. Das sind Fehler, die oft bei Heimblondierungen auftreten. Auch allergische Reaktionen, Hautreizungen und Haarbruch sind beim Selbstblondieren keine Seltenheit. Profis erklären und färben kompetent und beraten über optimale Heimpflege. Deshalb gilt: Sobald es darum geht die Haare zu blondieren, heißt es ab zum Profi!

Strähnchen oder doch lieber färben?

Der Vorteil von  Strähnentechniken oder sogenannter "Balayage": Das Haar kann auch mal länger auswachsen, ohne dass man einen harten strichartigen Nachwuchs sieht und gezwungen ist, alle 5 bis 6 Wochen nachzufärben. Abgesehen davon sind dann nicht 100 Prozent des Haares chemisch behandelt, sondern nur Teile davon. Die Haarschädigung hält sich damit in Grenzen.

Warum brauchen blonde Haare mehr Pflege?

Um schöne Blondtöne zu erzielen, ist es oft nötig, die vorhandenen Braun-und Rotpigmente zu entziehen. Das geht nur mithilfe von oxidativen Haarfarben, helleres Färben oder Blondieren. All diese Vorgänge öffnen die Schuppenschicht und entziehen dem Haar Feuchtigkeit. Gerade langes Haar, das schon etwas älter ist, ist dann in Längen und Spitzen oft trocken und glanzlos. Hier helfen viel Feuchtigkeit und Produkte, die die Schäden reparieren, z. B. Olaplex.

Die besten Blond-Tricks für helle Köpfchen
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× Die besten Blond-Tricks für helle Köpfchen

Model Gigi Hadid (27) bleibt stets ihrer blonden Mähne treu.

Wann sollte man eher nicht blondieren?

Das kommt immer auf die Haarstruktur und den Farbwunsch an. Ein Profi wird stets  unrealistische Kundenerwartungen ausräumen und über mögliche Risiken und die nachfolgende Heimpflege aufklären. Von gefärbtem Schwarz auf ein kühles Blond ist fachlich in einem Besuch einfach nicht möglich. Ehrlichkeit ist hier ganz wichtig. Wenn die Struktur des Haares oder die Kopfhaut diese Prozedur nicht schadlos überstehen würde, heißt es leider nein. Am mühsamsten ist es, alte Farbüberlagerungen und Rotpigmente zu neutralisieren. Dazu gehört viel Erfahrung und Know-how.

Der gute Ton für jede Blondine

Blond ist nicht gleich Blond. Es gibt sowohl kühle Nunacen wie Platin-, Asch-oder Eisblond als auch warme Töne wie Honig-, Erdbeer-oder Kupferblond. Je natürlicher das Ergebnis werden sollte, umso eher sollte man 2 bis 3 verschiedene Nuancen einarbeiten. Die Natur zeigt uns, wie das geht. Natürliches Blond ist nie nur ein Farbton, sondern setzt sich aus verschiedenen Reflexen zusammen.
 

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