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Die 16:8-Diät

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Fasten über Nacht kurbelt die Verbrennung optimal an.

Definition

Die 16:8-Methode – auch Intervallfasten genannt – bezeichnet eine Ernährungsform die auf längere Essenskarenzen (am besten über Nacht) setzt. Bei der 16:8-Methode wird unter Tags über einen – frei einteilbaren – Zeitraum von acht Stunden gegessen, 16 Stunden wird gefastet.

Mechanismen

Nehmen wir Nahrung zu uns, steigt der Blutzuckerspiegel. Als Reaktion darauf steigt der Insulinspiegel. Insulin, das die Fettverbrennung hemmt, wird ausgeschüttet, um Glukose (Zucker) in die Zellen zu befördern, die wiederum daraus Energie ziehen. Überschüssige Glukose wird – auch dafür ist das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin zuständig – als Glykogen in der Leber gespeichert. Ist dieser Speicher voll, wird Glukose in Fett umgewandelt (= De-novo-Lipogenese).
Legen wir eine Esspause ein, beginnen ab Stunde sechs (bis 24) der Blutzucker- und Insulinspiegel zu fallen. Die Fettverbrennung wird angekurbelt. Nach etwa 12 Stunden setzt zudem ein Selbstreinigungsprogramm der Zellen ein, die Autophagie („sich selbst verzehren“), das die Zellen entgiftet und repariert. Ein Jungbrunnen!

Wirkung

Die Selbstverdauung/ Wiederverwertung von Abfallstoffen in unseren Zellen und in den Zwischenzellräumen schützt vor:
– Zunahme: Das Hormon Leptin reguliert das Gewicht, macht satt.
– Muskelabbau: Zellabfall wird zu Baumaterial verarbeitet.
– Erkrankungen: Krebszellen werden z. B. ausgehungert.
– Alterung: Erbgut wird geschützt, Zellen werden repariert, das verlängert ihr Leben.

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