Was stoppt den Heißhunger?

Die besten Tipps

Was stoppt den Heißhunger?

Meist kommen Sie am Abend und das schlechte Gewissen danach ist vorprogrammiert. Wir zeigen Ihnen wie sie Heißhungerattacken abwehren und vermeiden können.

(c) sxcJeder kennt das Problem: Sie sitzen abends zuhause,vielleicht hatten Sie Stress und auf einmal bekommen Sie Riesenhunger. Dannwird geschlemmt als ob es kein Morgen mehr gäbe, Schokolade, Chips, vielleichtnoch fettiger Käse und Wurst werden in kürzester Zeit verschlungen. Was bleibtist keine Zufriedenheit sondern das schlechte Gewissen. Solche Heißhungerattackenlassen sich aber vermeiden, wir zeigen Ihnen wie das geht und warum wirüberhaupt von solchen Hungeranfällen heimgesucht werden.

Körperliche Ursachen für Heißhungeranfälle
Der erste Grund betrifft vor allem Menschen, die den ganzenTag unter extremem Stress stehen und daher wenig bis gar keine Zeit für einrichtiges Mittagessen haben. Darüber beschwert sich der Körper am Abend, derBlutzuckerspiegel sinkt ins Bodenlose und der Körper lechzt nach Nahrung.
Eine weitere Ursache für Heißhungerattacken ist der übermäßigeKonsum von Süßstoffen. Der Körper fordert den „versprochenen“ Zucker ein undlöst somit ein unwiderstehliches Verlangen nach Süßigkeiten aus.
Personen, die häufig Mahlzeiten mit viel Zucker oder Weißmehlprodukteessen neigen zu Heißhungeranfällen. Der Grund dafür ist, dass der Blutzuckerspiegeldurch die Nahrung sprunghaft ansteigt und dann rapide abfällt. Die Folge istein Fressanfall.

Psychische Gründe

Oft wird der Heißhunger aber auf ganz andere Weiseausgelöst. Auch hier ist Stress ein häufiger Grund. Zum Beispiel wenn manversucht, sich durch Essen von einer Stresssituation abzulenken oder sich füreinen unangenehmen Vorfall zu entschädigen. Der Körper merkt sich solcheVorfälle und verlangt sofort Essen, wenn eine unangenehme Situation bevorsteht.Genauso reagiert der Körper wenn Sie gewohnt sind sich mit Essen abzulenkenwenn Sie traurig oder niedergeschlagen sind.
Eine übertriebene Beschäftigung mit dem Thema Essen undKörpergewicht und das sich selbst verbieten von Süßigkeiten kann dazu führen, dass derKörper einen regelrechten „Süßhunger“ entwickelt und nach den „verbotenen“Speisen verlangt.
Auch Gewohnheit spielt eine wichtige Rolle, wer jeden Abend eineTüte Chips vorm Fernseher knabbert, wird diese Angewohnheit nur schwer wiederlos.

Das können Sie gegen Heißhungerattacken tun

  • Essen Sie regelmäßig und lassen Sie vor allem das Mittagessen nicht ausfallen. Wenn Sie während des Tages Hunger bekommen greifen Sie zu gesunden Snacks wie Obst, Trockenfrüchte oder Joghurt.
  • Trinken Sie ausreichend, vor allem vor dem Essen. Wenn Sie ein bis zwei Gläser Wasser vorher getrunken haben ist das Hungergefühl nicht mehr so stark.
  • Verzichten Sie auf Light-Produkte, damit betrügen Sie Ihren Körper und er fordert den Zucker später ein.
  • Wenn Sie auf Knabbereien vor dem Fernseher nicht verzichten können dann überlegen Sie sich eine Alternative zu Chips und Erdnüssen. Wie wärs mal mit einer Gurke oder Karotten mit Kräuterdip?
  • Horten Sie keine Lebensmittel zuhause. Wenn Sie Schokolade auf Vorrat kaufen neigen Sie dazu verstärkt welche zu essen.
  • Der Heißhungeranfall beginnt? Lenken Sie sich ab! Am besten Sie gehen spazieren oder rufen eine Freundin an, das wirkt Wunder.
  • Wenn Sie bei Ihren Heißhungerattacken vor allem Lust auf Süßigkeiten haben sollten sie sich diese mit Maß und Ziel gönnen. Essen sie ein bis zwei Stück Schokolade wirklich mit Genuss, das verhindert dass sie später die ganze Packung verschlingen.
  • Finden Sie neue Wege sich zu belohnen, nach einem stressigen Tag hilft auch ein heißes Bad oder ein Treffen mit Freundinnen.
Wer das Problem mit dem Heißhunger nicht in den Griff bekommt, vor allem bei psychischen Ursachen, sollte sich an einen Therapeut wenden. Wichtig ist auch, dass Heißhungeranfälle nicht durch verstärkte Kontrolle des Essverhaltens vermieden werden können.