Neue Studie

Übergewicht kostet Lebensjahre

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Untersuchungen zeigen: Wer den idealen Body-Mass-Index hat, lebt auch am längsten.

Wer die Gewichtszunahme bremst, verlängert sein Leben. Bild: (c) Romilly LockyerImmer mehr Menschen tragen zu schwer: Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) werden zur weltweiten Epidemie. In Österreich und Deutschland ist bereits die Hälfte der Erwachsenen zu dick, in den USA zwei Drittel.
Der Körperspeck ist nicht nur wenig ästhetisch, sondern belastet auch die Gesundheit und kostet einige Lebensjahre.

Gefährlich
Wie viele genau, das wollten Forscher aus Oxford wissen. Sie analysierten 57 Studien mit fast einer Million Teilnehmer und berechneten so den Zusammenhang zwischen Body-Mass-Index und Sterberisiko. Der BMI ergibt sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße im Quadrat.

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Lebenserwartung
Am längsten leben Menschen mit einem BMI zwischen 22,5 und 25. Darüber hinaus erhöht jeder BMI-Anstieg um fünf Werte das Risiko eines vorzeitigen Todes um 30 Prozent. Das Risiko für Herzinfarkte steigt um 40 Prozent. Ein BMI zwischen 30 und 35 reduziert die Lebenserwartung um zwei bis vier Jahre, ein BMI von 40 bis 45 kostet sogar acht bis zehn Jahre.

Achtung
Da das Gewicht mit zunehmendem Alter ansteigt, raten die Wissenschaftler rechtzeitig auf die Bremse zu steigen: Am besten ist, man nimmt gar nicht erst zu: Wer also in jungen Jahren seinen BMI nicht von 24 auf 32 ansteigen lässt, gewinnt laut dieser Statistik drei Lebensjahre. Und wer im mittleren Alter den Gürtel enger schnallt und einen BMI-Anstieg von 28 auf 32 vermeidet, hat die Chance, zwei Jahre länger zu leben.
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