Sushi zum Selbstmachen

Frühlingsrezepte Teil 2

Sushi zum Selbstmachen

Lust auf Sushi aber keine Lust außer Haus zu gehen? Dann versuchen Sie einfach mal selbst Sushis zuzubereiten.

Sushi – bis vor wenigen Jahren war Sushi noch etwas für Alternativ-Esser und Mutige, der Verzehr von rohem Fisch schien den Meisten noch recht suspekt. Heute boomt das Geschäft mir Running-Sushi-Restaurants und auch einige Take-Away – Buden haben sich bereits etabliert.

Für alle die ihr Sushi oder Maki lieber selbst zuhause zubereiten hier ein paar Tipps und Anleitungen:

Sushi-Reis
Die wichtigste Grundlage von gutem Sushi ist der Reis. Japaner verwenden meistens kurzkörnige Reissorten, Langkornreis ist für die Sushi-Küche nicht so gut geeignet. Am besten klappt es mit japanischem Sushi-Reis aus dem Asialaden.

Beim Reiskochen sollte man das Verhältnis zwischen Reis und Wasser beachten. 11/4 Tassen Wasser pro Tasse Reis. Für eine Sushi-Rolle braucht man etwa eine Tasse Reis. Vor dem Kochen sollte man den Reis mit Wasser waschen. Sushi-Reis kann man wie normalen Reis kochen, zu beachten ist aber, dass man ihn nur vorsichtig mit einem Holzlöffel umrühren sollte. Nach dem Kochen muss der Sushi-Reis mit Reisessig gewürzt werden. Dieser besteht aus etwa 6 Esslöffeln Essig, 4 Teelöffeln Zucker und 2 Teelöffeln Salz. Danach den Reis abkühlen lassen.

Nigiri Sushi
Der Sushi-Klassiker aus Reis und daraufgelegtem Fisch. Zuerst müssen Sie den Reis formen. Etwa zwei Esslöffel Sushireis in der Hand rollen bis er die passende Größe hat. Dann die rohen Fischfilets drauflegen. Traditionell werden Lachs- oder Tunfischstreifen verwendet. Schon ist ihr Sushi fertig.

Maki
Etwas komplizierter ist da schon die Zubereitung von Sushi-Rollen. Hierzu brauchen sie Noriblätter, eine Makisu (Sushi-Matte) und Inhalt für die Rolle. Hier wird traditionell auch Lachs oder Tunfisch verwendet, hier gibt es aber auch die vegetarische Variante mit Gurken oder Avocados. Ihrer Kreativität sind bei der Füllung aber keine Grenzen gesetzt.
Zu Beginn schneiden sie das Noriblatt in zwei Hälften und legen sie mit der glatten Seite nach unten auf die Makisu. Das Noriblatt sollte auf jeden Fall trocken sein.
Anschließend legen sie etwas Reis auf das Blatt und verteilen ihn gleichmäßig. Lassen sie auf jeden Fall einen kleinen Rand, mit diesem Stück wird die Rolle später verschlossen. Dann legen sie die in Streifen geschnittene Fülle hinein. Und nun wird es etwa kompliziert: sie müssen das Noriblatt mit dem Reis zusammenrollen und die fertige Rolle fest zusammenpressen. Wenn sie genügend Rand gelassen haben können Sie die Rolle an dieser Stelle mit feuchten Fingern zusammenkleben. Abschließend schneiden Sie die Rolle in gleich große Stücke.

Auch wenn es nicht gleich zu Anfang klappt, nicht aufgeben, Übung macht die Sushi-Meisterin! Und notfalls kann man Sushi ja auch noch bestellen.