Eltern sollten gesundes Essen vorleben

Eltern sollten gesundes Essen vorleben

Auf diese Weise förderten Eltern keinen gesunden Essensstil. Das Kind bekomme sogar den Eindruck, dass Süßigkeiten wertvoller sind als das, was es zu den Mahlzeiten gibt. Eine bessere Taktik sei, eine Vielzahl an gesunden Alternativen in kleinen Portionen anzubieten.

Kinderärztin Niehaus rät Eltern, beim gemeinsamen Essen mit gutem Beispiel voranzugehen. Denn dann probiere ein Kind eher mal Obst und Gemüse. Auch gesunde Mahlzeiten mit Gleichaltrigen fördern den "Nachahmungstrieb".

Wichtig sei außerdem, dass Eltern ihren Kindern beim Essen einen angemessenen Freiraum geben. Dazu sollten sie sie zwischen gesundem Essen wählen lassen und ihnen erlauben, auch mal das Essen zu verweigern. "Dadurch können Kinder ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl entwickeln", erklärt Niehaus. Gibt es feste Zeiten für Mahlzeiten und Snacks, so lernen Kinder bis zur nächsten Essenszeit abzuwarten und nicht ständig etwas in sich "hineinzustopfen". Auch wenn sie zuvor Essen verweigert haben, wissen sie, wann sie wieder mit Nahrung rechnen können.

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