Diäten im Vergleich

Die populärsten Programme

Diäten im Vergleich

MADONNA testet die populärsten Programme:

Zehn Diäten im Vergleich

Walleczek Methode

Ein Ernährungsprogramm, das leicht umzusetzen ist und nur wenige Regeln hat. Etwa: Öfter, kleinere Mahlzeiten essen oder zu jeder Mahlzeit ein wenig ­Eiweiß kombinieren.
Vorteile: Kein Kalorienzählen, keine mühsamen ­Tabellen, keine Punkte, nichts Abwiegen. Die Methode ist überall durchführbar. Keine Verbote.
Nachteile: Laut „Konsument“-Test nimmt man zu viel Fett und Kohlehydrate zu sich.
Fazit: Auch für langfristige Gewichtsreduktion ­geeignet.
Bewertung: gut

Metabolic Balance

Zunächst werden spezielle Blutwerte gemessen, um Unverträglichkeiten auf die Spur zu kommen, die den Stoffwechsel beinträchtigen können. Dann wird ein ­individueller Ernährungsplan zusammengestellt, der den Stoffwechsel wieder in Balance bringen soll.
Vorteile: Vor allem anfangs relativ schneller ­Gewichtsverlust.
Nachteile:
Der Plan ist sehr rigid, die Auswahl an Lebensmitteln doch sehr eingeschränkt, die Portionen sind ziemlich klein.
Fazit: Ideal für Menschen, die klare Anweisungen brauchen.
Bewertung: gut

Kohlsuppen-Diät
Mit der magischen Gemüsesuppe sollen sieben
Kilo die Woche dahinschmelzen. Da Kohlsuppe kaum Kalorien und Fett enthält, ist ein Gewichtsverlust
programmiert.
Vorteile: Billig und einfach durchzuführen, denn ein Topf Gemüsesuppe ist schnell gekocht.
Nachteile: Wegen der einseitigen Ernährung hängt einem die Kohlsuppe schon nach wenigen Tagen zum Hals raus. Plus: Viele leiden an schmerzhaften Blähungen.
Fazit: Für eine Woche oder als Schalttag zwischendurch, aber nicht längerfristig zu empfehlen.
Bewertung: mässig

Atkins Diät
Kohlehydratreiche Lebensmittel wie Brot, Kartoffeln und Nudeln gelten als Dickmacher und dürfen nicht auf den Speiseplan. Speck, Wurst , Fleisch, Käse, Eier usw. dagegen dürfen in unbegrenzter Menge verzehrt werden. Auch Alkohol ist erlaubt.
Vorteile: Endlich einmal richtig essen, ohne Kalorien zu zählen und dabei das Gefühl haben auf Diät zu sein.
Nachteile: Diese Diät enthält eindeutig zu wenig Obst und Gemüse, zu viel Fett und Eiweiß und zu ­wenig Ballaststoffe.
Fazit: Auf Dauer gesundheitsgefährdend.
Bewertung: nicht empfehlenswert

Mittelmeer-Diät
Viel Gemüse, Salat mit Olivenöl, Fisch und Pasta-­Gerichte, zum Nachtisch frisches Obst.
Vorteile: Schmeckt gut, hat viele frische Zutaten und ist ausgewogen. Schützt durch die gesunden Fette das Herz.
Nachteile: Man neigt zu sehr zum Schlemmen. Vorsicht bei Sahne-Soßen und fettigen Antipasti.
Fazit: Olivenöl ist zwar gesund, sollte aber sparsam angewandt werden. Nur für Menschen mit großer Disziplin geeignet.
Bewertung: gut

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South-Beach-Diät
Pflanzliche Öle und fettreiche Nüsse sind erlaubt, ­tierisches Fett bleibt verdammt. Backwaren und Pommes Frites, aber auch Nudeln, Reis und Kartoffeln sind verboten.
Vorteile: Die Mischkost mit pflanzlichen Fetten sättigt gut. Viel Gemüse und Fisch.
Nachteile: Der Verzicht auf Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte führt zu einem Defizit an Ballaststoffen. Fettreiche Ernährung kann Ekel bewirken.
Fazit: Teuer und einseitig. Langfristig keine Erfolge.
Bewertung: mässig

Trennkost
Nach dem Erfinder kann der menschliche Körper Eiweiß und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig verdauen. Die Folge: Übersäuerung. Zucker, weißes Mehl und Brot sind zu meiden.
Vorteile: Man setzt sich intensiv mit Nahrungsmitteln auseinander. Isst auch regelmäßig viel Obst und große Mengen an Gemüse.
Nachteile: Es gibt kaum Nahrungsmittel, die nicht sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate enthalten. Und man muss auf beliebte und gewöhnte Kombinationen wie Braten mit Knödel, Brot mit Käse, Nudeln mit Fleischsoße verzichten.
Fazit: In der Praxis ist die Trennkost sehr schwer umzusetzen.
Bewertung: mässig

Formula-Diät
Eine, zwei oder drei Mahlzeiten werden durch Diätkost, die Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate in ausreichender Menge erhalten, ersetzt.
Vorteile: Lästiges Abwiegen, Auswahl erlaubter Lebensmittel oder das Zählen von Kalorien entfallen.
Nachteile: Es überkommt einen die Lust auf etwas zum Beißen, da die Konsistenz der industriell gefertigten Suppen, Fertiggerichte oder Getränke flüssig bis breiig ist. Viele leiden aufgrund von Ballaststoffmangel an Verstopfung.
Fazit: Nur in Kombination mit Bewegung und ­Änderung des Essverhaltens erfolgreich.
Bewertung: gut

Weigth Watchers

Das Programm favorisiert eine ausgewogene und ballaststoffreiche Mischkost mit mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst pro Tag. Statt Kalorien werden hier Punkte gezählt.
Vorteile: Die Motivation ist durch das Abnehmen in der Gruppe sehr groß. Keine Mängel sind zu ­befürchten.
Nachteile: Es ist ziemlich mühsam, bei jedem ­Lebensmittel die Punkte auszurechnen.
Fazit: Als langfristige Methode geeignet.
Bewertung: ausgezeichnet

Shape Line
Bei der Ernährung gibt es keine Verbote. Gestrichen sind jedoch weißes Mehl und Zucker. Es gibt Anhaltspunkte und eine Tabelle, die einem versteckte Kalorien aufzeigen. Plus: Muskelaufbau an Geräten und entschlackende Wickel.
Vorteile: Abwechslungsreiche Ernährung plus straffende Wirkung auf den Körper durch die Shape-Line-Geräte.
Nachteile: Relativ kostspielig.
Fazit: Sowohl für rasche als auch für langfristige Erfolge geeignet.
Bewertung: ausgezeichnet