Nadal-Preis für Spanierin Clara Sánchez

In dem Psycho-Thriller geht es um einen spanischen Überlebenden des KZ-Lagers Mauthausen, der ein altes deutsches Nazi-Ehepaar entdeckt, das unter falscher Identität an der Costa Blanca lebt. Das auf wahren Begebenheiten basierende Buch solle dazu anregen, "über skrupellose Menschen nachzudenken, die andere missbrauchen und trotzdem ungesühnt davonkommen", sagte Sánchez. "Die schlimmsten Monster verbergen sich oftmals hinter einem netten Gesicht", ergänzte sie. Sánchez ist Philologin und arbeitete lange Zeit als Hochschulprofessorin. Ihr erster Roman erschien 1989.

Der Nadal-Preis wird seit 1944 vom Destino-Verlag vergeben. Dieses Jahr waren 261 Manuskripte aus Spanien, Lateinamerika, Europa und den USA eingereicht worden.

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