Das Leben manchmal pink sehen

Das Leben manchmal pink sehen

Uschi Fellner über die pinke Schleife - als Zeichen dafür, sich für sich selbst Zeit zu nehmen.

Es war beim Bäcker. Mein Auto in zweiter Spur. Vor mir drei offensichtlich Eilige, wie ich auf Proviantsuche.
Und eine Dame im besten Ruhestandsalter, die um 8.37 Uhr einen Monatsvorrat an einzufrierender Backware anlegte. „Und dann noch sieben kleine und fünf große Kipferln. Nicht die da, lieber die anderen. Und dann noch …“

Und dann noch. Und dann noch. Und dann noch. Den Nervösen in der Schlange war anzumerken, dass sie geistig die Minuten abratterten, die für heute in den ewigen Jagdgründen versanken.

Wir würden schneller fahren, schneller telefonieren, schneller Lulu machen müssen, um Zeit aufzuholen (normalerweise behandle ich an dieser Stelle keine ­Toiletten-Themen, aber: Die Kunst des Blitz-Lulus ist weiblich!).

Acht Minuten. Hat jemand eine Latte Holz dabei, in die man sich verbeißen kann? Doch da: Sie ist fertig! Lächelt beim Gehen und sagt: „Meine Damen, nicht nervös werden. Sie haben noch so viel Zeit …“
Morgen liegt Ihrer MADONNA ein Pink Ribbon zum Anstecken bei. Als Zeichen dafür, dass Sie sich Zeit für sich nehmen sollen. Schauen Sie auf sich! Damit Ihnen noch so viel Zeit wie möglich bleibt …

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Pink Ribbon Produkte 2010

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