Inge, Sandra, Almaz & ich

MADONNA Blog

Inge, Sandra, Almaz & ich

Neun Tage waren wir unterwegs, in der Glamour-Gegenwelt. Inge, die Fotografin, die normalerweise Models in weiches Studiolicht taucht. Sandra, die Radioreporterin mit den klugen, leisen Fragen, deren Antworten das Leben erklären. Almaz, die aus Äthiopien stammende Frau des „Menschen für Menschen“-Gründers Karlheinz Böhm, die uns „ihr“ Land zeigt – und die Zukunftsvision davon.

„Schau, dort!“ sagt ­Almaz, „die Kinder da ­drüben …“ Die Kinder schleppen Wasser­kanister, jeder 20 Kilo schwer, mit Tüchern auf den Rücken gebunden. Der Weg vom Brunnen zur Hütte ist über eine Stunde lang …

Oft sei sie so müde, dass sie unterwegs einschlafe, sagt Lalele. An einen großen Stein gelehnt, den Kanister fest um ihren kleinen Leib geschnallt. Wie alt sie ist? Lalele weiß es nicht genau, acht oder neun … Sie sieht aus wie fünf.

Wasser. Das kostbarste Gut. Zu schade, um es zum Waschen zu vergeuden. Ein anderes Universum, sechs Flugstunden entfernt. Ein Dach über dem Kopf zu haben heißt Wohlstand. Sich waschen dürfen? Luxus.

Was wir mitgenommen haben? Geschichten von Menschen, die wir nie wieder vergessen. Und die Antwort auf die Frage, ob unser Leben gut ist, wie es ist.

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