Paris für Profis

Nina Fischer

Paris für Profis

Ich jette derzeit zwischen Wien und Paris hin und her. Denn meine kleine Schwester Karin hat sich eine Auszeit vom Job genommen und studiert für ein halbes Jahr in Paris. Das gilt es, auszunutzen. In der Studentenwohnung gibt es auf 32 Quadratmetern auch genug Platz für zwei Zimmer, einen Flur, ein Bad mit WC, eine Küche, meine Schwester, eine Mitbewohnerin und mich. Wir sind alle (vor allem die Räume) klein, das geht sich also gut aus. Außerdem ist man ja, wenn man schon einmal in Paris ist, sowieso lieber draußen. Aber da beginnt die Misere. Denn das Einzige, was noch teurer ist, als in Paris zu wohnen, ist außerhalb dieser Wohnung zu leben. Lektion 1 für mich war daher: Im Restaurant bzw. Café immer zuerst eine Karte bestellen, auch wenn man nur ein Wasser trinken will. Es könnte einen nämlich arm machen. Wir krachen letztens nach dem Shoppen in ein stinknormales Lokal. „Ich lade ein“, sage ich in gewohnter Nonchalance. Bestelle Prosecco, der Franzose stellt sich blöd. Kennt er nicht, hat er nicht. Okay, dann Champagner. Schlug sich pro Glas mit 28 Euro nieder. Na bumm. Lektion 2: Nicht allzu oft essen. Nahrung ist schon im Supermarkt immens teuer. Lektion 3: Sich am besten einladen lassen. Meine kleine Schwester, schon eine echte Pariserin, ist mir eben immer einen Schritt voraus. Die Paris-Insidertipps finden Sie ab Seite 64.

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