Cremen mit high pressure

Karin garzarolli

Cremen mit high pressure

Mein Liebster interessiert sich nicht für Kosmetika. Für Cremen im Allgemeinen hat er auch nicht viel übrig. Im Detail noch weniger. Deshalb erspare ich ihm meist den Bericht von Pflege-News.
Deep Sea. Aber diese Geschichte konnte und wollte ich ihm nicht vorenthalten. Sie spielt auf St. Barth, einer absolute Traum-Location. Und handelt von der dort produzierten, gleichnamigen Kultkosmetik. Vor allem aber von der neuen, bahnbrechenden Technologie der Herstellung und Wirksamkeit einer Creme. An der haben Hervé Brin (Gründer und Eigentümer) und sein langjähriger Freund, der Chemiker Bernd Kuhs, über ein Jahrzehnt geforscht. Ihr Ziel? Wasser und Fett – die Grundlage jeder Creme – ohne Emulgatoren (chemische Hilfsstoffe) auf technischer Basis herzustellen und so die Struktur des menschlichen Hautfetts nachzubilden. Das ist nämlich abwechselnd, schichtartig angeordnet, nicht tröpfchenförmig wie in handelsüblichen Cremen. Ich glaube, an dieser Stelle ist mein Liebster kurz weggenickt. Hellhörig wurde er erst wieder, als ich ihm erzählte, dass ihnen das durch ein technisches Verfahren gelungen ist. Sie jagen einfach die beiden Komponenten (Wasser und Fett) durch ein Gerät mit 1.000 bar Druck. 1.000 bar – entspricht dem Druck in einer Meerestiefe von 10.000 Metern – fand er „cool“. Ich finde die neue Deep Sea Cream von Ligne St. Barth cool!

Karin Garzarolli ist Beauty-Chefin bei MADONNA k.garzarolli@oe24.at

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