01. Dezember 2011 13:43
Karin Garzarolli
Ich fühl mich pudelwohl

So ein Seifenspender kann Freude bereiten
Ich fühl mich pudelwohl
© Inge Prader

Nach längeren Umbauarbeiten haben wir ein neues Badezimmer. Unsere kleine Wohlfühloase. Nach und nach fanden wir auch die passenden Handtuchhalter und Wäschebehälter.
Alles nicht so einfach.  
Tierisch. Nur der ideale Seifenspender  ist uns noch nicht über den Weg gelaufen. Bis vor Kurzem halt. Über London hat er jetzt den Weg in unser Badezimmer gefunden. Dort war ich vor Kurzem mit einer lieben Freundin. Aus reiner Neugierde, wie es in dieser Metropole am ersten Adventwochenende so zugeht. Was soll ich sagen, aus der Neugierde wurde nach und nach Begierde. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, wie sehr ich diese dunkelblauen Glitzer-Schnürschuhe schon mein ganzes Leben lang haben wollte. Ganz zu schweigen vom Sweat-Shirt in Gold. So einen coolen Kombipartner hat meine schwarze Jeans schon immer vermisst. Und dann sah ich ihn: den Seifenspender schlechthin. Ein Pudel, dessen Schnäuzchen Flüssigseife abgibt. Die Qual der Wahl hatte ich bei der Farbe. Soll ich ihn in Pink, Blau, Gelb oder Schwarz nehmen. Aus Rücksicht auf meine zurückgebliebenen Männer wählte ich unseren süßen Familienzuwachs in dezentem Weiß. Die Reaktionen auf das Gemeinschafts-Geschenk aus Great Britain? Reichten von „oh süß“ (jüngster Sohn) über „ähmm“ (der Mittlere) bis „der kommt auf’s Klo“ (O-Ton meines Liebsten). Glaub, er gefällt.