On-and-on- Liebe

Daniela Schimke

On-and-on- Liebe

Die Liebe ist ein seltsames Spiel – und ich glaube, in keiner anderen Welt ist es seltsamer als in jener der Schönen und Reichen. Nehmen wir etwa Robert Pattinson und Kristen Stewart. Als sich die beiden letzte Woche verliebt bei der Premiere des neuen Twilight-Abenteuers präsentierten, wunderte ich mich: „Sind die denn nicht längst getrennt?“ „Geh bitte“, wies man mich genervt zurecht. „Sie waren getrennt, weil sie ihn betrogen hat. Aber jetzt sind sie schon längst wieder zusammen... Also so eine Woche oder so.“ Ah, also eh LÄNGST! Sorry, kenn mich eben bei den hollywoodschen On-and-off-and-on-Chaos-Beziehungen so wenig aus, wie bei den – mir genauso suspekten –Vampirromanzen. Dabei ist mir natürlich durchaus bewusst, dass beides gleichsam trendy ist. Nicht nur in der High Society. Schauen Sie sich doch mal um: Wer sich nicht in regelmäßigen Abständen und freilich möglichst spektakulär trennt, um sich am nächsten, spätestens übernächsten Tag wieder ewige Liebe zu schwören, lost heutzutage so richtig ab. Gut, dachte ich während eines lächerlichen Streits mit dem Liebsten, jetzt lassen wir’s auch mal krachen – und katapultierte den Koffer dramatisch vom Kasten herunter – und mich gleich dazu. Passiert ist nichts, außer, dass wir uns beide vor Lachen krümmten. Und unsere schöne Beziehung weiterführen – on and on and on...

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