Elfriede Gerdenits - Jobcoaching und Jobzufriedenheit

Kraft für die Seele

Elfriede Gerdenits - Jobcoaching und Jobzufriedenheit

Liebe MADONNA24 LeserInnen!

Grundsätzlich ist mein Fachgebiet Job- und Karrierecoaching. In den letzten Jahren erweitert durch den Schwerpunkt "Jobzufriedenheit", dem ich auch mein letztes Buch "Der Z-Faktor - erfolgreich und zufrieden im Job" gewidmet habe.
Ich betreue Menschen jede Alters, die sich in beruflichen Veränderungsprozessen befinden, Einsteiger, Umsteiger und (unfreiwillige) Aussteiger.

Die Fragestellungen drehen sich um Orientierung auf dem Arbeitsmarkt, Bewerbungscoaching, mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz und Karrriereplanung. Außerdem begleite ich Unternehmen durch Outplacementprozesse. Hier geht's um strategische Überlegungen und natürlich um die Umsetzung, sprich Begleitung der gekündigten Personen.
Glücklicherweise erkennen seriöse Unternehmen mittlerweile, dass auch für die "Verbliebenen" etwas getan werden muss, um wieder Ruhe und Stabilität ins Unternehmen zu bringen.

Fragen von MADONNA an Elfriede Gerdenits:

Bitte verraten Sie uns ihre Top-3-Tipps gegen den Winterblues - ihr Fachgebiet betreffend.

1. Wenn die letzten Urlaubserinnerungen verblasst sind, geht's stimmungsmäßig im Job oft bergab. Die Perspektive auf den nächsten Urlaub wäre zu wenig, um den Winterblues in den Griff zu bekommen. Klüger ist es, intensiv darüber nachzudenken, wie der berufliche Z-Faktor (Zufriedenheitsfaktor) zu steigern wäre. Manchmal hilft schon ein Gespräch mit Vorgesetzten oder Kollegen um die gegenseitigen Erwartungen abzustecken und so Missverständnisse, die oft Auslöser für Unzufriedenheit sind, abzustellen. Immer hilft es, sich Tipps auf meiner Website www.zufridenheitscoach.tv zu holen.

2. Alles was stimmungsaufhellend ist im Job, kommt jetzt zum Einsatz. Frische Blumen am Schreibtisch, ein besonderer Raumduft, der uns an ein schönes Erlebnis erinnert (bitte veranstalten Sie keine Duftläpchenorgien!). Ein neuer Bildschirmschoner - vielleicht mit einem Motiv des nächsten Urlaubs und jede Menge Tee, ich liebe im Winter besonders den Chai von Heissenberger.

3. Es gibt derzeit in vielen Betrieben Unsicherheit wegen möglicher Kündigungen. Das Jahresende wird von Unternehmen gerne für Kündigungen genutzt. Wenn Sie sich deshalb Sorgen machen, versuchen Sie, über Gespräche mit Vorgesetzten und Personalvertretern zu erfahren, wie groß die Gefahr tatsächlich ist. Auf Kollegengetuschel sollten Sie sich besser nicht einlassen. Bleiben Sie leistungsstark, machen Sie vermehrt auf Ihre Qualitäten aufmerksam, reklamieren Sie sich in längerfristige Projekte hinein und beweisen Sie in allem was Sie tun Loyalität. Gehaltsverhandlungen sollten Sie sicherheitshalber auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Was sind die Alarmsignale, wann sollte man einen Profi aufsuchen?

Wenn der Gang zur Arbeit immer schwerer fällt - offensichtlich liegt der berufliche Z-Faktor ganz im Argen.

Wenn Sie das Gefühl haben, alles getan zu haben, aber im Job trotzdem nicht weiterkommen.

Wenn Ihr Arbeitgeber ständig mit wirtschaftlich negativen Schlagzeilen in den Medien auftaucht.

Wenn Sie Karriere machen wollen, aber nicht wissen wie.

Wenn Sie vermuten, dass man sie kündigen wird oder Sie bereits gekündigt wurden.

Wenn Sie als Berufseinsteiger professionell vorgehen wollen.

Wenn Sie in einem Outplacementprogramm stecken (und damit nicht zufrieden sind)

Wenn Sie als Personalverantwortlicher Outplacements umsetzen müssen, damit aber keine Erfahrung haben.

Suchen zu Beginn der kalten Jahreszeit mehr Klienten Ihre Hilfe? Und wenn ja, warum?

Nein, von der "kalten" Jahreszeit ist meine Auslastung nicht abhängig. Es gibt nach der Urlaubszeit vermehrt Anfragen von Personen, die sich berufliche verändern wollen und nach dem Jahreswechsel von Menschen, die gekündigt wurden. Berufseinsteiger, die nach dem Schul- oder Studienjahr arbeiten wollen, melden sich meist im Frühjahr. Und Organisationen, die Outplacements planen, haben das ganze Jahr über Saison.

Wie helfen Sie konkret?

Bei Einzelpersonen berate ich in Form von Einzelcoachings. Oft reichen 2 Doppeleinheiten (á 100 Minuten), um vieles in Gang zu bringen. Ergänzend mache ich mit manchen Klienten auch Telefoncoachings und Videocoachings als Vorbereitung auf die Bewerberinterviews.Organisation berate ich sowohl strategisch als auch in der Umsetzungsphase von Outplacements in Kooperation mit Dale Carnegie.

Was erwartet einen Klienten, wenn er ihre Praxis aussucht?

Österreichs populärster Karriere- und Jobcoach. Ich komme aus der Wirtschaft, hatte selbst über viele Jahre Personalverantwortung, habe in meinem Fachgebiet bisher acht Bücher veröffentlicht und genieße sowohl bei meinen Kunden als auch in den Medien Expertenstatus. Aufgrund meiner dichten Netzwerke kann ich oft auch direkte Empfehlungen abgeben, also die berühmte "Rutsche" legen.

Sind Sie der Meinung, dass das Thema Therapie in Österreich noch immer ein Tabu ist?

Ich bin keine Therapeutin, sehe aber, dass viele Menschen sich nach wie vor scheuen, therapeutische Hilfe anzunehmen. Es gilt leider als Schwäche, sich bei psychischen Problemen Hilfe zu holen. Kein Mensch käme auf die Idee zu verschweigen, dass er zum Zahnarzt geht oder zum Orthopäden. Solange der Körper krankt ist dies gesellschaftlich akzeptiert, wenns um die Seele geht, schaut die Sache in Österreich leider ganz anders aus.

Ich freue mich darauf, MADIONNA24 LeserInnen beraten zu dürfen.

Herzlichst

Elfriede Gerdenits

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