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Beschneidung beim Mann: Mythen und Fakten

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Mythos1: "Beschnittene Männer haben mehr Ausdauer im Bett"
Widerlegt! Der Mythos dass beschnittene Männer den Sexualakt länger bis zu ihrem Orgasmus hinauszögern ist falsch. Im Schnitt können beschnittene wie unbeschnittene Männer gleich lang, das Standvermögen hängt von vielen Faktoren ab.

Mythos 2: "Beschnittene Männer empfinden weniger Lust beim Sex"
Widerlegt!  Neue Studien der Universität Melbourne konnten keine negativen Auswirkungen nachweisen. Eine Zirkumzision vermindert weder Lust noch sexuelles Empfinden oder Orgasmusfähigkeit.  Vorurteile über sensorische Unterschiede sind also unbegründet.

Mythos 3: "Beschnitten ist hygienischer"
Teilweise richtig! Denn die Reinigung des Penis ist nach einer Beschneidung leichter, da sich weniger Keime anlagern und die Vorhaut beim Reinigen nicht zurückgezogen werden muss. Aber: Unbeschnittene Männer, die sich regelmäßig reinigen, sind ebenso sauber.

Mythos 4: "Beschnittene Männer stecken sich seltener mit HIV und HPV an."
Noch nicht geklärt! Die Forschung ist sich nicht einig, ob eine männliche Beschneidung das Gebärmutterhalskrebsrisiko bei Frauen senkt. Eine Studie von 2011 brachte das Ergebnis hervor, dass beschnittene Männer mit einer geringeren Häufigkeit genitale HPV-Infektionen aufwiesen als unbeschnittene. Andere Studien kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass es keinen Unterschiede gibt.

Mythos 5: "Frauen empfinden weniger beim Sex mit einem beschnittenen Mann"
Auch hier kann man nicht pauschal antworten. Das Empfinden unterscheidet sich von Frau zu Frau, auch Penisbreite und Größe spielen hierbei eine Rolle. Die meisten Frauen bemerken keinen Unterschied. Einer dänischen Studie zufolge kommt es bei  Partnerinnen von beschnittenen Männern jedoch häufiger zu Orgasmusproblemen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Durch den direkten Kontakt zwischen Eichel und Vagina kommt es zu intensiverer Reibung, was zu Wundheit führen kann.