Geräuchert

Wir packen Sie bei der Eitelkeit

Dr. Doris Wallentin für madonna24 über den Schaden für die Haut durch Rauchen

Sie wissen, dass Rauchen sehr gefährlich ist und hören nicht auf?
Vielleicht schaffen Sie es dann, wenn Sie eitel sind und wenn Sie wissen, was es mit ihrer Haut macht.

© Privat
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Was die Zigarette mit der Haut macht
Nikton stimuliert die Ausschüttung von Vasopressin und verringert die Fähigkeit der roten Blutkörperchen Sauerstoff aufzunehmen. Nikotin und die im Zigarettenrauch enthaltenen Schadstoffe verengen die Gefäße und bewirken somit eine schlechtere Durchblutung (durch Vasopressin) der Haut, das Gewebe wird mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
Die Regenerationsfähigkeit und die Fähigkeit der Haut Feuchtigkeit zu binden nehmen ab (ausgetrocknete Haut wiederum neigt vermehrt zu Fältchen und zur Faltenbildung).
Die schlechte Durchblutung zeigt sich nicht nur in kalten Händen und Füßen, sondern auch in Form von blasserer Haut und fahlem Teint.

Freie Radikale und Kollageabbau
Beim Rauchen entstehen außerdem freie Radikale, die die Hautzellen schädigen können. Der Vitamin A-Spiegel ist bei Rauchern erniedrigt, Vitamin A macht aber die freien Radikale unschädlich.
Rauchen bewirkt auch einen Kollagenabbau Bindegewebsfasern in der Haut. Die Bindegewebsfasern sind für die Elastizität und Spannkraft der Haut wichtig. Die Haut wird dünner, weniger elastisch, die Spannkraft lässt nach und damit entstehen auch mehr Falten.

Forschung
Studien belegen, dass die Hautalterung durch das Enzym MMP (Matrix Metalloproteinase) verursacht wird.
Hautzellen, die dem Tabakrauch ausgesetzt sind, produzieren laut Forschungen größere Mengen dieses Enzyms.
Jede gerauchte Zigarette enthält neben dem Suchtstoff Nikotin auch eine Vielzahl chemischer, zum Teil Krebs erregender Substanzen und belastet die Haut mit zusätzlich mehreren Tausend Schmutzpartikeln, die in die Haut eindringen und schädliche Faktoren (freie Radikale) bilden.

Alt aussehen
Nikotin hat auch einen negativen Einfluss auf die Produktion von Kollagen für die nachwachsende Haut (ebenso wichtig für Spannkraft und Elastizität), die natürlichen Hauterneuerungsprozesse sind verlangsamt.

Jünger aussehen
Das Hautbild verbessert sich, wenn man mit dem Rauchen aufhört: Die Haut wird wieder rosiger, die Gefäße werden besser durchblutet, das Gewebe und die Haut wird mit mehr Sauerstoff versorgt. Was allerdings bleibt sind die Verhornungsstörungen und die aufgrund der Bindegewebsschwäche entstandenen Fältchen um den Mund und im Bereich der Oberlippe. Diese lassen sich dank moderner Therapiemethoden behandeln:
Hier helfen Peelings, Laserbehandlungen und Unterspritzungen sowie Mesoporation.

Zur Entgiftung empfiehlt es sich vor allem ungesüßten Tee und Wasser zu trinken, weil man damit die Schadstoffe ausschwemmt und diese dann abtransportiert werden. Bei weniger als 2 l Flüssigkeitszufuhr pro Tag stagniert die Zellreinigung!

Dr. Doris Wallentin
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