So irre brutzelt man sich unter Brasiliens Sonne

Extreme-Tanning

So irre brutzelt man sich unter Brasiliens Sonne

Wer in Brasilien etwas hermachen will, der sollte braun gebrannt sein. Ein möglichst dunkler Teint und die perfekten „Tan Lines“ sind hierbei ein Muss. Um das zu erreichen, greifen Brasilianerinnen zu einer etwas ungewöhnlichen (und nicht unbedenklichen) Methode.

Bräunungsstreifen als Muss

Denn die Sonnenanbeter in Rio de Janeiro holen sich ihre perfekte Bräune nicht am Strand, sondern auf einem Dach Liege an Liege gereiht. Fast nackte Frauen sonnen sich hier im „Erika Bronze Spa“, um in kurzer Zeit so dunkel wie möglich zu werden. Besonders wichtig als Indikator für den Bräunungsgrad? Die berühmten „Tan Lines“. Denn auf die perfekten Bräunungsstreifen legen Brasilianerinnen besonders viel Wert. Deshalb wird hier nicht auf den Bikini vertraut, denn dieser könnte beim Sonnenbad verrutschen, sondern auf herkömmliches Klebeband, dass einfach auf Brüste und Intimbereich in Form eines Bikinis geklebt wird.

Klingt zwar verrückt, ist aber ein Verkaufsschlager, wie die Besitzerin des Spas Erika Romero Martins sagt. Die Frauen kommen morgens für drei Stunden auf ihr Dach und werden mit schwarzem Isolierband beklebt, bevor es ab auf die Liege geht. Währenddessen werden sie von Erikas Mitarbeiterinnen immer wieder mit Wasser besprüht und Sonnencreme eingerieben. Für einen besonders starken Effekt helfen manche sogar noch mit speziellen Bräunungsbeschleunigern nach. Die Hautgesundheit wird bei dieser Methode allerdings völlig außer Acht gelassen!

Eine Session kostet umgerechnet 20 Euro und brachte Besitzerin Erika im letzten Sommer ganze 75.000 Euro ein. Ihre Kundinnen sind so stolz auf ihre perfekten Bräunungsstreifen, dass diese fleißig auf Facebook und Instagram geteilt werden. Eine ungewöhnliche Idee, die bei Erika die Kasse klingeln lässt, denn die Brasilianerinnen rennen ihr die Bude ein. Irre!

Unser Fazit: Sieht seltsam aus und ist der reinste Horror für die Hautgesundheit. Das tut allein beim Hinschauen weh. Flop!

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