Kosmetik-Trends 2014

DD-Cremes als Beauty-Hit

Kosmetik-Trends 2014

Luxus-Artikel
Die Österreicher geben heuer 1,5 Milliarden Euro für Kosmetikprodukte aus. Wertmäßig entwickelt sich der Kosmetikmarkt positiv mit rund 2,5 Prozent plus im Vergleich zu 2012, während das Mengenvolumen leicht zurückgeht. "Dies lässt darauf schließen, dass die Konsumenten mehr und mehr zu teuren Produkten greifen", sagte Irene Szimak, Sprecherin der Branchenplattform Kosmetik transparent.

Was wir für Pflege ausgeben
Es wurde also etwas weniger gekauft, dafür kosteten die erstandenen Produkte mehr. Unterm Strich bleibt ein gesamtes Wachstum von zwei Prozent. Höhere Wachstumsraten als im vergangenen Jahr verbuchten vor allem Gesichtspflege, Bodylotions, Deos, Duschbäder, Männerpflege und Shampoos. Für Hautpflege geben die Österreicher insgesamt 300 Millionen Euro aus. Haartönungen und -färbemittel sind mit 124 Millionen Euro das stärkste Segment im Haarsektor, gefolgt von Shampoos (91 Millionen Euro). Für Seifen, Badezusätze und Duschbäder ließen die Österreicher laut "Kosmetik tranparent" rund 210 Millionen Euro springen. Mit Düften, Deos und Aftershaves wurde ein Umsatz von 237 Millionen Euro erzielt. In Zahnpflege flossen 2013 insgesamt 160 Millionen Euro, die Hälfte der Summe geht auf das Konto von Zahnpasten.

Trends 2014
Für das Jahr 2014 setzt die Branche u.a. auf den Nachfolger der BB- (Blemish Balm) und CC- (Colour Correction) Creams: Die reichhaltige, für eine reifere Zielgruppe gedachte DD-Cream ("Disguise & Diminish", übersetzt "Verstecken & Vermindern") vereint die Pflegeelemente der BB- und CC-Cremen und soll zusätzlich Hautalterung vorbeugen. Viele der neuen Hautpflegeprodukte sollen mit schneller Wirkung punkten: Ihre Formulierungen sorgen für einen unmittelbar nach dem Auftragen wahrnehmbaren optischen Effekt. Wie geschmiert sollen die Umsätze dank schnell einziehender Öl-Präparate für Haut und Haar flutschen.

Auch Öl-Haarfärbemittel bleiben ein Trend. Für die Fingernägel sind laut Kosmetik transparent im kommenden Jahr "Nude Nails" - unkomplizierte Looks mit Klarlack - angesagt, außerdem gedeckte Töne wie Beige, Greige oder Braun, aber auch auffällige Lacke mit 3D-Struktur durch Glitzer, Perlen und Flocken.

BB/CC/DD-Cremen 1/3
BB-Creme Was ist es?
„BB“ steht für „Blemish Balm“. Das Produkt wurde in Deutschland auf den Markt gebracht, es ist ein Multitasking-Produkt mit meist 5 verschiedenen Effekten:  eine leichte Foundation, 24h-Feuchtigkeitsspender, Sonnenschutz, Anti-Aging und Anti-Glanz.
Wer braucht es?
Besonders gestresste Frauen greifen gerne auf Make Up und Pflege in einem zurück – doch an richtiges Make Up kommen die wenigsten BB-Cremes heran. Häufig werden sie als Make Up-Unterlage verwendet.
Wo gibt es sie?
Garnier, L’oreal, Maybelline, Clarins, The Body Shop, Nivea
CC-Creme Was ist es?
CC steht für „Color Control“ und ist eine verbesserte „BB Creme“ – im Grunde hat sie mehr Pigmentierung und somit mehr Deckkraft als eine BB-Creme und einen höheren Lichtschutzfaktor.
Wer braucht es?
Jene Frauen, die einen höheren Lichtschutzfaktor brauchen oder die Creme als Tages-Make Up verwenden wollen.
Wo gibt es sie?
Clinique, Chanel, Olay, May Factor,L’Oreal
DD-Creme Was ist es?
DD steht für „Dynamic Do All“ – es hat die gleichen Effekte wie BB und CC, dazu ist sie reich an Mineralien, Vitaminen und hauttypischen Inhaltsstoffen für Mischhaut oder empfindliche Haut. Sie versorgt die Haut ebenfalls mit Feuchtigkeit, verfeinert die Haut, glättet und schützt.
Wer braucht es?
Frauen die erste Fältchen verstecken wollen.
Wo gibt es sie?
Bisher nur von Julep.

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