Haarausfall vom häufigen Färben?

"Kahle Jenner"

Haarausfall vom häufigen Färben?

Kylie Jenner ist die unangefochtene Instagram-Queen der Selbstdarstellung. Sexy Outfits, Schmollmund und provokante Stilwandel haben ihr zu 52 Millionen Followern verholfen. Um diese bei Laune zu halten muss jede Woche ein neuer Look her. Zumeist auf Kosten der Haargesundheit. Letzte Woche Pink, diese Woche Extensions, morgen Platinblond - es wird gefärbt, geflochten und gebleicht, was das Zeug hält. Doch auch die Haarwurzel kennt ihre Schmerzgrenze - und wenn man es mit dem Färben übertreibt, kann Haarausfall die Folge sein. 

Bei Frauen fängt Alopezie in der Regel am Oberkopf an. Wird der Scheitel größer und das Haar am Oberkopf schütter, sollte man den Arzt aufsuchen. Ein Selfie von Kylie Jenner zeigt, dass die Style-Experiment nicht spurlos an der Haarwurzel vorbeigegangen sind. Ein breiter Scheitel teilt ihr Kopfhaar. Auch wenn ihre Mähne immer noch üppig ausfällt (dank Extensions?) ist Vorsicht geboten. Zu viele Chemie kann zu Kahlheit führen!

Kaschiert Kylie ihr schütteres Haar? Letzte Woche war ihr Scheitel noch kaum sichtbar...

 

Kylie Jenner © Getty Images

Haarausfall - Die möglichen Ursachen 1/9
✗ Arzneimittel

Wie etwa Zytostatika (bei Krebs, Autoimmunerkrankungen),  Lipidsenker (zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen), Betablocker, Retinoide (zur Behandlung von Akne oder Schuppenflechte) und Thyreostatika (Schilddrüsenmedikamente).
✗ Hormone

Erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Androgenen (männliche Sexualhormone), hormonelle Umstellungen in der Schwangerschaft und Stillzeit.
✗ Ernährung

Mangel- und Fehlernährung (etwa bei Magersucht, Bulimie), extreme und einseitige Diäten, schnelle Gewichtsabnahme, unzureichende Versorgung der Haarwurzeln mit Vitamin A, den Vitaminen der B-Gruppe (Biotin, B6), schwefelhaltigen Aminosäuren (Cystein, Methionin), essenziellen Fettsäuren (Vitamin F) und Spurenelementen wie Zink, Eisen und Kupfer.
✗ Krankheiten

Wie etwa Blutarmut (Eisenmangelanämie), Malabsorption (Verdauungsstörung), Infektionen (wie Borrelieninfektion), lokale Infektionen und Entzündungen der Kopfhaut
✗ Zu viel Sonne & Stress
✗ Chemikalien

in Haarpflegeprodukten (wie etwa Alkohole).
✗ Umweltgifte

Schwermetalle (wie Blei, Cadmium, Quecksilber, Thallium)  sind Katalysatoren für Oxidation. Das heißt, sie fördern die Bildung freier Radikale, die dann zu Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgängen führen können. Sie verdrängen Mineralstoffe und Spurenelemente von ihren Enzymstellen, sodass der Stoffwechsel blockiert wird. Es kommt zu Mangelerscheinungen der verdrängten Stoffe (z. B. Magnesium- und Zinkmangelsymptome), was sich wiederum negativ auf die Haarqualität auswirkt.
✗ Mechanische Beanspruchung

oder chemische Belastung (wie Dauerwellen, Färbungen). 
 ✗ Bestrahlung und Chemotherapie

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